Burka-Aktivistin sorgt mit KZ-Foto für große Empörung

Dieses Foto einer vollverschleierten Frau vor dem Konzentrationslager in Dachau sorgt für Ärger.
Dieses Foto einer vollverschleierten Frau vor dem Konzentrationslager in Dachau sorgt für Ärger.

Dachau - Nora Illi (33), Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS), provoziert gern. Erst vor Kurzem ist die 33-Jährige vollverschleiert durch die österreichische Hauptstadt Wien gelaufen. Nun sorgt sie mit einem Foto vor dem KZ in Dachau für Wirbel.

Auf Twitter lud sie ein Bild hoch, das schon auf den ersten Blick unglaublich wirkt. Dort zu sehen ist eine Frau mit Burka, die vor dem Gittertor des Konzentrationslagers im bayerischen Dachau mit dem Slogan "Arbeit macht frei" posiert. Darunter ist folgender Spruch zu lesen: "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht". Mit den Hashtags #Dachau und #Neveragain wird auf die Judenvernichtung Bezug genommen.

Doch ist der Holocaust, ein vom nationalsozialistischen Regime verübtes Gewaltverbrechen, das Millionen Menschen das Leben kostete, mit dem Verbot eines religiösen Symbols wie der Burka in europäischen Innenstädten vergleichbar?

Man müsse der Islamfeindlichkeit rechtzeitig Paroli bieten. "Es gilt, jetzt aktiv zu werden und nicht erst, wenn es zu spät ist", so Nora Illi auf Anfrage des Schweizer Landboten.

Doch in den sozialen Netzwerken hagelt es einen Sturm der Entrüstung. "Was für ein dummer Vergleich", "Einfach umziehen nach Saudi Arabien und gut ist!", Einen Völkermord mit deine[m] persönlichen Missstand zu vergleichen, ist unterste Schublade", werfen ihr die Kommentatoren maßlose Übertreibung vor.


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