Ausflugs- und Shoppingziele in der Nähe von München

Deutschland – Dass München ein recht teures Pflaster ist, um dort zu wohnen, ist den meisten bekannt. Die TZ titelte erst kürzlich, dass der mangelnde Wohnraum und die hohen Mieten immer mehr Münchner buchstäblich aus der Stadt vertreiben.

Viele Shopping-Outlets ähneln einem kleinen Shopping-Dorf, andere wiederum legen ihren Fokus auf eine bestimmte Marke und bieten ausschließlich die Produkte unter diesem Label an.
Viele Shopping-Outlets ähneln einem kleinen Shopping-Dorf, andere wiederum legen ihren Fokus auf eine bestimmte Marke und bieten ausschließlich die Produkte unter diesem Label an.  © pixabay.com © chrisjhorvath (CC0 Public Domain)

Die durchschnittliche Kaltmiete in der bayerischen Hauptstadt liegt aktuell bei einem – zu hoch für viele.

Die durchschnittliche Kaltmiete in der bayerischen Hauptstadt liegt aktuell bei einem Quadratmeterpreis von 16,70 Euro – zu hoch für viele.

Doch wer sich entscheidet, die Stadt zu verlassen, muss eine Weile gehen, um günstigeren Wohnraum zu finden, denn auch im sogenannten Speckgürtel ist es nicht zwingend günstiger.

Die Faustregel lautet: Überall dort, wo es keinen S-Bahnanschluss in die Stadt gibt, ist günstigerer Wohnraum verfügbar. Dieser Tipp schlägt sich auch in den Zahlen nieder: Gauting hat einen S-Bahnanschluss und einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 15,30 Euro. Geretsried hat keinen S-Bahnanschluss. Dort kostet der Quadratmeter im Schnitt 10,30 Euro. Spannend ist nun die Frage nach den weiteren Kosten in der Stadt.

Wie teuer ist eigentlich das Leben sonst so in München?

Wer lokal kaufen möchte, muss mehr Geld dafür berappen. Wer regelmäßig bei Discountern wie Aldi oder Lidl kauft, der spürt auch in München kaum Großstadtpreise.

Hier lässt es sich also noch vergleichsweise günstig einkaufen. Teuer wird es erst für jene, die sich bewusst für regionale Anbieter entscheiden wollen.

Beim Bäcker oder gar beim Metzger wird die Rechnung höher ausfallen als wenn Brezen und Leberkäse im Discounter gekauft werden. Auch im Restaurant ist deutlich spürbar, dass München ein teures Pflaster ist.

Im Umland, wie beispielsweise in Bad Tölz kostet eine Brotzeit samt Getränke teure (!) 25 Euro. In München selbst wird dieser Imbiss nochmal teurer ausfallen.

Wie es um Ausflugs- und Shoppingziele rund um München bestellt ist, verraten die folgenden Tipps:

Im Food-Outlet gibt es die Lebensmittel in Masse - und oftmals nicht in handelsüblichen Mengen. Übrigens: Food-Outlets gibt es nicht nur für süße Leckereien, auch große Metzgerbetriebe bieten mittlerweile diese Verkaufsoptionen an.
Im Food-Outlet gibt es die Lebensmittel in Masse - und oftmals nicht in handelsüblichen Mengen. Übrigens: Food-Outlets gibt es nicht nur für süße Leckereien, auch große Metzgerbetriebe bieten mittlerweile diese Verkaufsoptionen an.  © Abbildung 2: pixabay.com © Shirley810 (CC0 Public

Tipp 1: Beim Outlet-Shopping gibt‘s Markenware deutlich günstiger

Outlet-Shopping ist sehr beliebt – und lohnt sich in den meisten Fällen auch. Zum echten Schnäppchentipp wird das Shoppen im sogenannten Fabrikverkauf immer dann, wenn attraktive Online-Angebot winken, wie die im Michael Kors Outlet.

Der Designer versorgt seine Marken-Fangemeinde mit Konfektionskleidung und Luxusaccessoires, Schmuck, Uhren, Schuhen, Brillen und sogar Düften.

Sportfreunde zieht es hingegen eher in die Bognerwelt – mit gleich zwei Bogner-Outlets in der Münchner Region. Dort warten Sportkollektionen für Damen und Herren sowie sportliche Outfits für jeden Tag.

Ebenfalls sportliche Angebote gibt es im Sportscheck-Outlet. Neue Treter gibt es im Tretter-Outlet. Die jüngere Generation pilgert gerne in den G-Star RAW oder den Replay Outlet Store, auch HALLHUBER und Triumph unterhalten günstige Outlets in der Region.

Tipp: Nicht nur direkt in München, sondern auch im Umland gibt es einige Outlet-Spezialitäten für Kunden spezieller Marken. Der engelbert strauss workwearstore liegt in Bergkirchen und damit direkt an der Einflugschneise nach München. Auch Freunde des Reitsports kommen auf eben dieser Achse in den Genuss von günstigem Reitsportbedarf.

Das Krämer-Pferdesport-Outlet befindet sich in Sulzemoos, kurz vor den Toren der bayerischen Hauptstadt. Aber Achtung: Bayern gehört zu den Bundesländern, in denen es recht strikte Ladenöffnungszeiten gibt. 24-Stunden-Shopping ist hier nicht möglich.

Tipp 2: Fabrikverkäufe gibt es auch für zahlreiche Leckereien

Im Shoppingcenter Mira in München befindet sich eine Filiale des Süßwaren-Outlets. Schokoholiker, die gerne Milka, Lindt und Storck aber auch Haribo, Katjes und funny-frisch vertilgen, kommen dort auf ihre Kosten, denn für den Outlet-Preis gibt es Knabbereien satt. Wer den Münchner Speckgürtel verlässt, kann in Oberschönegg im Allgäu im Ehrmann-Werksverkauf shoppen.

In Fischach-Aretsried betreibt Müller Milch nicht nur einen Fabrikationsstandort, sondern auch einen Outlet-Verkauf. In Günzburg und Mertingen gibt’s Produkte der Molkerei Zott zu vergünstigten Preisen. Im bayerischen Gablingen dreht sich hingegen fast alles um die Pute – in Wurst- oder Bratenform.

Tipp: Ein Food-Outlet aufzusuchen, macht vor allem dann Sinn, wenn größere Mengen eingekauft werden sollen. So gibt es bei Zott beispielsweise beliebte Joghurtarten – allerdings nicht einzeln, sondern direkt in einer 10er-, 20er- oder gar 30er-Charge. Wer allein lebt und niemanden kennt, der ebenfalls gerne Joghurt isst, für den rentiert sich die Fahrt ins Outlet nicht. Wer hingegen viele dankbare Abnehmer kennt, kann beim Shoppen der schnell verderblichen Ware gut sparen.

Titelfoto: pixabay.com © chrisjhorvath (CC0 Public Domain)


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