Ausgescootert: Abstellen von E-Tretroller Am Brandenburger Tor zunächst verboten

Berlin - Berlin will das Problem der oft kreuz und quer auf Gehwegen abgestellten E-Tretroller in den Griff bekommen.

Die Verleiher hätten zugesichert, die Parkfunktion für bestimmte Zonen ab sofort in ihren Apps zu blockieren.
Die Verleiher hätten zugesichert, die Parkfunktion für bestimmte Zonen ab sofort in ihren Apps zu blockieren.  © dpa/Wolfgang Kumm

So sollen Verleihroller zunächst nicht mehr an besonderen Orten wie dem Brandenburger Tor und dem Holocaust-Mahnmal geparkt werden können, wie Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) am Mittwoch nach einem Gespräch mit Anbietern, der Polizei und Bürgermeistern dreier Bezirke ankündigte.

Die Verleiher hätten zugesichert, die Parkfunktion für beide Zonen ab sofort in ihren Apps zu blockieren, sagte Mittes Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne).

Daneben sei in dem Gespräch beschlossen worden, dass E-Scooter in Zukunft nicht mehr auf dem Gehweg abgestellt werden, so Günther. Zum Start der Saison 2020 wollen Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln neue Abstellflächen ausweisen, zum Beispiel sollen bisherige Auto-Parkplätze umgewidmet werden.

Laut Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik sind in Berlin bisher 38 Unfälle mit E-Tretrollern erfasst worden, davon seien 34 offenbar von den E-Scooter-Fahrern verursacht worden. Sieben Menschen wurden dabei schwer verletzt.

Titelfoto: dpa/Wolfgang Kumm

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