Immer mehr ausländische Ärzte arbeiten in Sachsen

In Sachsen arbeiten immer mehr Ärzte mit Migrationshintergrund. (Symbolbild)
In Sachsen arbeiten immer mehr Ärzte mit Migrationshintergrund. (Symbolbild)

Von Stefan Ulmen

Dresden - Im Freistaat haben immer mehr Mediziner aus dem Ausland eine eigene Praxis.

Die Zahl der „Ärzte mit Migrationshintergrund“ stieg von 34 Ende 2000 bis auf 230 (114 Frauen, 116 Männer) am 16. Oktober dieses Jahres.

Dies teilte das sächsische Sozialministerium auf eine Anfrage der Linke-Politikerin Susanne Schaper (37) mit.

Bei den Herkunftsländern liegen Polen (44) und die Slowakei (27) vorn, aber es gibt auch neun Ärzte aus Syrien. Nach Städten betrachtet, gibt es die meisten ausländischen Mediziner in Dresden (34), gefolgt von Leipzig (18) und Zwickau (17).

Bei den Fachgebieten liegen neben der Allgemein- (38) und Inneren Medizin (34) auch die Augenheilkunde (28) sowie Kinder- und Jugendmedizin (18) vorn.

Sozialexpertin Schaper (selbst gelernte Krankenschwester):

„Nun ist es auch höchste Zeit, den Ärzten unter den Geflüchteten eine rasche Aufnahme ihrer Tätigkeit in Sachsen zu ermöglichen.“

Foto: Imago


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