Ausnahmezustand in Berlin: So heftig tobte das Unwetter in der Stadt

Am Baumschulenweg (Treptow) stürzte ein Ast auf eine Stromleitung und in Lichtenberg begrubt ein Baum zwei Autos einer Sicherheitsfirma.
Am Baumschulenweg (Treptow) stürzte ein Ast auf eine Stromleitung und in Lichtenberg begrubt ein Baum zwei Autos einer Sicherheitsfirma.  © Morris Pudwell

Berlin - Gewitter mit Sturmböen und heftigen Regengüssen haben am Dienstag die Berliner Feuerwehr in einen Ausnahmezustand versetzt.

Innerhalb kürzester Zeit mussten Feuerwehrleute zu Dutzenden Einsätzen ausrücken. Um 13.38 Uhr wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Allein bis 14.15 seien mehr als 120 Notrufe eingegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. "Meistens handelte es sich um umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller."

Störende Folgen hatte das Unwetter auch für den S-Bahn-Verkehr. Wegen eines umgestürzten Baumes fuhr auf den Linien S5, S7 und S75 zeitweise kein Zug zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Zoo. Später kam es Verspätungen und Teilausfällen, wie die S-Bahn mitteilte.

Auch auf den Linien S8, S9, S85, S45, S46 und S47 kam es zu Störungen. Der Zugverkehr zwischen Schöneweide und Adlershof war ebenfalls unterbrochen, weil ein Baum umgestürzt war. Dort wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Berlin eine Unwetterwarnung vor Starkregen, Hagel sowie vereinzelt starken Sturmböen herausgegeben. In der Nacht zu Mittwoch sollten sich die Gewitteraktivitäten nach Vorhersage des DWD wieder legen.

Am Mittwoch soll sich alles in ein erträgliches Maß einpendeln. Erwartet werden 20 bis 25 Grad und damit fast 10 Grad weniger als am Vortag.

Titelfoto: Morris Pudwell


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