Diese Zeichnungen aus dem Asylcamp gehen ans Herz

Regelmäßig durften sich die Kinder bei Holger John in der Galerie künstlerisch austoben.
Regelmäßig durften sich die Kinder bei Holger John in der Galerie künstlerisch austoben.

Von Juliane Bauermeister

Dresden - Nach 17 Tagen ging am Sonntag die Ausstellung „Kinderzeichnungen aus der Flüchtlings-Zeltstadt Dresden“ zu Ende. Über hundert Bilder entstanden bei dem Projekt in der Galerie Holger John (Rähnitzgasse).

„Wir hatten schon zu Beginn ganz viele Bilder und es sind noch viel mehr geworden“, so Künstler und Galerist Holger John (55).

Denn regelmäßig öffnete er für Flüchtlinge die Türen. In seiner Galerie wurde dann bei Obst, Gebäck und Limo gemalt. „Es geht sehr ans Herz. Immer wieder zeichneten die Kinder die Zeltstadt, Schlauchboote oder ihr Zuhause.“

Die Werke konnten die Besucher gegen eine Spende kaufen. Was mit den übrigen Bildern passiert, weiß John selbst noch nicht genau: „Gern würde ich sie in einer anderen Stadt ausstellen, um auch mal etwas positives von Dresden zu transportieren. Die nächste Station könnte Berlin sein.“

Zudem denkt der Künstler über eine Fortsetzung der Aktion nach: „Den Kids hat es gefallen. Wenn die Kleinen hier sitzen und malen, gibt es keine Probleme.“

Viele Bilder gehen ans Herz: Sie zeigen nicht selten den beschwerlichen Weg, den die Kinder hinter sich haben.
Viele Bilder gehen ans Herz: Sie zeigen nicht selten den beschwerlichen Weg, den die Kinder hinter sich haben.
Gegen eine Spende durften sich Interessenten die Bilder kaufen.
Gegen eine Spende durften sich Interessenten die Bilder kaufen.

Fotos: Petra Hornig


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