Bikini-Models zeigen sich mit krassem Statement auf Instagram

Australien - Die Badenixen Ariella Nyssa und Karina Irby entwerfen eigene Bikinis und präsentieren sich gern mit einem klaren Statement.

Nyssa (l.) und Irby plantschen im Pool.
Nyssa (l.) und Irby plantschen im Pool.  © Screenshot/Instagram/ariellanyssa

Insgesamt 1,3 Millionen Menschen folgen den beiden Australierinnen auf Instagram. Als Influencer zählen sie damit schon lange.

Sie nutzen ihre Berühmtheit in den sozialen Netzwerken aber nicht nur, um ihre Bademode zu verkaufen. Sie wollen vor allem junge Frauen erreichen, die sich oft wegen ihres Körpers schämen.

Ariella Nyssa und Karina Irby posten deshalb regelmäßig ehrliche Fotos von sich.

Sie zeigen nicht nur ihre Bäuche, sondern auch Cellulite und Fältchen. "Völlegefühl ist normal und nur weil ich kein Sixpack habe, heißt das nicht, dass ich nicht schön bin", schreibt zum Beispiel Ariella Nyssa an ein kürzlich gepostetes Bild.

Doch die Überzeugungsarbeit ist nicht immer leicht. Oft fühlen sich Mädchen schlecht, weil sie nicht dem Ideal der Werbeindustrie entsprechen.

"Du bläst auf, ich blase auf, JEDER BLÄST SICH MAL AUF! Wage es nicht, dich minderwertig zu fühlen", ergänzte sie ihr Posting deshalb.

Negative Kommentare spornen sie an

So zeigte sich Karina Irby in ihrer "Gegenüberstellung" mit 54 und 64 Kilogramm.
So zeigte sich Karina Irby in ihrer "Gegenüberstellung" mit 54 und 64 Kilogramm.  © Screenshot/Instagram/karinairby

Doch die zwei Frauen haben auch mit Hatern zu kämpfen. Immer wieder werden Nutzer von Instagram und Twitter auf die Mädels aufmerksam und schreiben böse Kommentare unter die Fotos.

Im August haben sogenannte Trolle so viel negative Nachrichten hinterlassen, dass sich die Mädchen eine Auszeit von Instagram gönnten. Sie waren durch die unbegründeten Hassbotschaften jedoch nur kurz geknickt.

"WARUM SIND SOZIALE MEDIEN SO? Warum versuchen Marken, uns das Gefühl zu geben, uns wie Mist zu fühlen, wenn wir nicht ihr 'ideale' Interpretation von Körpern darstellen", schrieb Ariella Nyssa deshalb kürzlich.

Nyssa bewarb sich sogar bei einigen Bademodeherstellern und wollte als Model mit ihnen arbeiten. Doch die Unternehmen lehnten ab. Sie sei zu klein für ihr Gewicht.

Karina Irby schrieb indes kurz zuvor, dass sie ihr Gewicht von 54 auf 64 Kilogramm erhöht hat und sich "besser denn je" fühlt.

Sie fügte dieser Nachricht zwei Fotos bei, die sie mit dem jeweiligen Gewicht an einem Strand zeigen. Sie erklärte ihrer einer Million Fans nicht nur den Unterschied zwischen den beiden Fotos, sondern freute sich auch, dass "Brüste, Hintern, Hüfte und Oberschenkel" endlich zu sehen seien.

Das wichtigste: Nach der Gewichtszunahme fühlte sich Irby wesentlich wohler. "Ich habe mich mental und physisch nie besser gefühlt", beendete sie ihr bewegendes Posting.

So zeigen sich die Models auf Instagram

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