"Wir schulden ihnen Milch": Feuerwehrleute retten Haus und hinterlassen netten Brief

Urunga (Australien) - Das Haus von Peter Sekfy hätte vergangene Woche komplett bei den Buschbränden in New South Wales in Australien ausbrennen können.

 Feuer brennen in einem Waldgebiet am Pacific Highway, auf dem ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht.
Feuer brennen in einem Waldgebiet am Pacific Highway, auf dem ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht.  © dpa/Darren Pateman/AAP

Doch die Feuerwehr war zur Stelle und konnte schlimmeres verhindern.

"Es war uns eine Ehre, ihr Haus zu retten. Leider konnten wir ihre Schuppen nicht schützen. Urunga Feuerwehr", schrieb ein Kamerad auf einen Notizzettel, den er anschließend am Kühlschrank befestigte. "P.S.: Wir schulden ihnen etwas Milch."

Paul Sekfy hat von der ganzen Rettungsaktion der örtlichen Feuerwehr gar nichts mitbekommen. Erst als er das Haus wieder betreten konnte, fand er die nette Botschaft vor.

Auf Facebook postete er den Brief mit den Worten, "Das ist die beste Notiz, die seit dem Morgen nach meiner Hochzeit am Kühlschrank hing."

"Ich wüsste nicht, dass ihr mir Milch schuldet", sagte er an die Feuerwehrleute gerichtet über den Fernsehsender SBS News. "Aber ich schulde euch mindestens zwei Kästen Bier."

Die Feuer bedrohen aktuell etwa 10.000 Quadratkilometer Land im Osten Australiens. Bisher starben drei Menschen und etwa 100 weitere sollen verletzt worden sein, davon allein 20 Feuerwehrleute, das berichtet die Deutsche Presse Agentur (dpa).

New South Wales und der benachbarte Bundesstaat Queensland haben aufgrund der heftigen Brände den Notstand ausgerufen. Die Rauchsäulen soll bis nach Sydney sichtbar sein.

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