Fatale Folgen der Buschbrände in Australien: Massenhaftes Fischsterben in Down Under!

Australien - Die Feuer-Katastrophe in Australien reißt nicht ab. Von den immensen Buschbränden sind inzwischen auch etliche einheimische Fische betroffen.

Durch die in die Flüsse gespülte Asche hat in Australien ein großes Fischsterben eingesetzt.
Durch die in die Flüsse gespülte Asche hat in Australien ein großes Fischsterben eingesetzt.  © Kitti Kahotong/123RF

Wie der Guardian berichtet, sollen schon Hunderttausende Flussfische ums Leben gekommen sein. Grund dafür ist die Asche, die durch die Feuer entsteht und mittels Regen in die Wasserläufe gespült wird.

Besonders stark sei der Macleay River betroffen, der durch den Bundesstaat New South Wales fließt. Ökologen befürchten, dass es Jahrzehnte dauern könnte, bis sich der Fluss wieder erholt.

Die anhaltend starken Regenfälle würden zudem auch andere Wasserstraßen mehr und mehr beeinträchtigen. "Kuchenmischung" nennen die Einheimischen die faulige Masse aus Asche, Schlamm und totem Fisch, die sich in den Flüssen ansammelt.

Das endgültige Ausmaß der Katastrophe ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt. Demnächst werden Forscher und Süßwasser-Ökologen klären müssen, welche Fischarten am stärksten betroffen sind. In jedem Fall befinden sich der australische Barsch sowie Aal, Meerbarbe, Hering, Knüppel und Wels unter den toten Fischen.

Auch Schauspieler und Klima-Botschafter Leonardo DiCaprio wurde auf die neuerliche Umwelt-Katastrophe in Australien aufmerksam und verbreitete auf Instagram ein schockierendes Foto, das Hunderte angespülte tote Fische an einem Flussufer zeigt.

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