Sie aß von dieser Frucht: Jetzt ist die Frau (64) tot!

Sydney - Granatapfelkerne gelten eigentlich als gesund. Das dachte sich auch eine 64 Jahre alte Australierin und kaufte sich die vermeintlich harmlose Frucht, ohne zu ahnen, dass sie das ihr Leben kosten würde.

Tödliche Frucht: Mit Hepatitis-A-Viren verseuchte Granatapfelkerne kosteten eine Frau in Australien das Leben.
Tödliche Frucht: Mit Hepatitis-A-Viren verseuchte Granatapfelkerne kosteten eine Frau in Australien das Leben.  © 123RF

Denn wie sich herausstellte, waren die Kerne mit tödlichen Viren kontaminiert. Laut "BBC News" erkrankte die Frau an Hepatitis A und starb kurze Zeit später.

Schuld soll eine Packung gefrorener Granatapfelkerne der Marke "Creative Gourmet" sein. Das Produkt wurde dem Bericht zufolge bereits im April landesweit zurückgerufen. Der Australierin wurde es nun aber doch zum Verhängnis.

"Der Tod der Frau ist der einzige Tod, der mit diesem zurückgerufenen Produkt national bis heute in Verbindung gebracht wird", sagte Prof. Paddy Phillips, Gesundheitsminister in Südaustralien.

Bisher hätten sich die meisten Betroffenen wieder vollständig erholt und es seien keine weiteren Fälle zu erwarten. Insgesamt 24 Fälle von Hepatitis A waren auf den Konsum der gefrorenen Früchten von "Creative Gourmet" zurückgeführt worden.

Etwa 2.000 Packungen der ägyptischen Granatapfelkerne seien in Umlauf gelangt, schreibt "BBC News" weiter. Die Australier wurden daraufhin angewiesen, ihre Gefriertruhen zu überprüfen und betroffene Produkte zu entsorgen.

Hepatitis A wird für gewöhnlich durch Fäkalien, Sex oder Berührung mit kontaminierten Lebensmitteln bzw. Gegenständen übertragen. Es greift die Leber an, verläuft aber nur in Ausnahmefällen tödlich.

Der aktuelle ist nicht der erste Todesfall in Australien, der auf verseuchte Nahrung zurückzuführen ist. Zu Beginn des Jahres verloren sieben Australier ihr Leben, weil sie mit Listerien befallene Melonen gegessen hatten.

Titelfoto: 123RF


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