Mann wird in Hitze-Hölle vermisst: Zwei Wochen später geschieht das Wunder

Alice Springs - Erfreuliche Neuigkeiten aus dem Outback! Fast zwei Wochen nach dem Stranden dreier Freunde im australischen Busch ist der zweite lebend gefunden worden.

Ein vermisster Mann in Australien hat fast zwei Wochen in einer entlegenen Buschregion überlebt.
Ein vermisster Mann in Australien hat fast zwei Wochen in einer entlegenen Buschregion überlebt.  © 123RF/Fritz Hiersche

Ein Viehzüchter habe den Australier Phu Tran am Dienstagmorgen im Palmer Valley südlich der Stadt Alice Springs auf seinem Land entdeckt, teilte die Polizei im Bundesterritorium Northern Territory mit.

Der 40-Jährige habe aus Wasserlöchern getrunken, um sich am Leben zu halten, hieß es. Er werde nun in ein Krankenhaus gebracht. "Wir sind alle enorm froh, dass es ihm gut geht", sagte die örtliche Polizeipräsidentin Pauline Vickery. "Ich nenne das ein Wunder." Eine 46 Jahre alte Vermisste werde noch gesucht.

Am Sonntagabend war bereits die 52 Jahre alte Tamra McBeath-Riley bei einer Suche mit Hubschraubern in der Gegend Stuarts Well südlich der Stadt Alice Springs entdeckt worden (TAG24 berichtete).

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Wie "ABC News" berichtet, waren die drei Freunde und ein Hund am 19. November für eine Spritztour mit dem Auto aufgebrochen, als ihr Geländewagen im Flussbett des Finke River steckenblieb.

Die Gruppe habe drei Tage lang versucht, ihr Fahrzeug zu retten, dann seien die Freunde weitergezogen, um anderswo Schutz zu suchen.

Auf der Suche nach Hilfe hätten sie sich getrennt. In der Gegend kann es um diese Jahreszeit bis zu 40 Grad heiß werden.

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