Katze erstochen und vom Balkon geworfen

Sydney (Australien) - Ein Anwohner in Sydney traute seinen Augen nicht, als er am Mittwochmorgen gegen 8.20 Uhr auf einem Gehweg eine schwer verletzte und ganz offenbar über zugerichtete Katze fand.

Die Katze Ginger wurde erstochen und vom Balkon geworfen.
Die Katze Ginger wurde erstochen und vom Balkon geworfen.  © Screenshot/Instagram/celinashead

Der Mann rief sofort bei der Polizei an, die das Tier in Augenschein nahm, aber nur noch den Tod feststellen konnten.

Sie brachten die elf Jahre alte Katze namens Ginger zu einem Tierarzt. Was der diagnostizierte, ließ allen Beteiligten das Blut in den Adern gefrieren, denn das kleine Kätzchen wies insgesamt 20 Einstiche auf und hatte weitere schwere Verletzungen.

Was war passiert?

Wie die Polizei schnell herausfand, hatte die 19-jährige Celine Shead erst mehrere Male wie wild auf die Katze eingestochen, dann hatte sie das Tier vom Balkon aus dem zweiten Stock des Hauses, in dem sie wohnte, geworfen. Die Samtpfote hatte etliche schwere Verletzungen, denen sie schließlich erlag.

Die Beamten führten Celine in Handschellen aus dem Gebäude und brachten das Mädchen zur psychologischen Kontrolle in ein Krankenhaus. Anschließend wurde sie in Gewahrsam genommen.

Eine Katze ist tot, eine weitere wird in der Wohnung gefunden

Celina Shead (19) stach 20 Mal auf ihre Katze ein und warf sie dann vom Balkon.
Celina Shead (19) stach 20 Mal auf ihre Katze ein und warf sie dann vom Balkon.  © Screenshot/Instagram/celinashead

Ihr Vater, ein anerkannter Marketing-Manager in Australien, berichtete, dass seine Tochter schon seit längerem mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte

Er gab an, dass weder er, noch Sheds Schwestern zum Zeitpunkt der Tat in der gemeinsamen Wohnung gewesen seien, wie Daily Mail berichtet.

Grausam: Neben der toten Katze Ginger fanden die Beamten einen weiteren Stubentiger in den vier Wänden, der gerettet und einem Tierheim übergeben wurde.

Am Donnerstagmorgen (Ortszeit Australien) musste Celina vor Gericht erscheinen. Sie konnte nicht gegen Kaution freigelassen werden, weil die Tat einfach zu schwer wiegt. Sie muss sich nun wegen Folterei, Tierquälerei und dem Mord an einem Tier verantworten.

Wie sich herausstellte, hatte die erst 19-Jährige schon vorher einiges auf dem Kerbholz. Denn erst vor einer Woche war sie vom gleichen Gericht wegen mehrerer Fälle von Körperverletzung, Diebstahl, Sachbeschädigung, vorsätzlicher Bewaffnung und Widerstand gegen Polizeibeamte zu 12 Monaten Haft verurteilt worden.

Sie sollte zudem einen Alkohol- und Drogenentzug antreten und sich in einer Klinik wegen ihrer psychischen Probleme behandeln lassen. Der Haftantritt erfolgte aber nicht sofort, weshalb Celine die grausamen Taten an ihrer Katze noch verüben konnte.

Nun wird sie aber die Nacht im Gefängnis verbringen, bevor am Freitag ihr Fall weiter vor Gericht verhandelt wird.

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