Wenn der Chef Dich anfurzt, ist das kein Mobbing - sagt ein Gericht!

Australien - Wenn der Chef einen anfurzt, ist das noch lange kein Mobbing - das hat jetzt ein Gericht in Australien entschieden.

Ein Gericht musste sich jetzt mit einem kuriosen Pups-Fall beschäftigen. (Symbolbild)
Ein Gericht musste sich jetzt mit einem kuriosen Pups-Fall beschäftigen. (Symbolbild)  © 123RF

David Hingst verklagte seinen Chef Greg Short auf satte 1,8 Millionen Dollar (umgerechnet rund 1,6 Mio Euro), weil er sich von diesem gemobbt fühlte. Doch er verlor jetzt vor einem Gericht in Melbourne.

Der 56-Jährige, der als Ingenieur arbeitete, fühlte sich von seinem Chef ungerecht behandelt. Wie "Daily Mail" schreibt, behauptete Hingst, dass Short etwa fünf bis sechs Mal in sein kleines Büro - ohne Fenster - gekommen sei, hinter ihm gepupst hätte und dann abgehauen sei. Auch seinen Po soll er mehrere Male an ihn mit Absicht gestoßen haben.

Short soll ihn außerdem am Telefon beleidigt haben und mit Gesten verspottet haben. Das Gericht schmetterte die Klage jetzt ab.

Der 56-Jährige, der sich während des Prozesses selbst verteidigte, will aber nicht aufgeben und sich an ein höheres Gericht wenden. Laut Hingst sei es kein fairer Prozess gewesen, da Richterin Rita Zammit voreingenommen gegenüber ihm war.

Der Ingenieur leide wegen des Mobbings unter einer psychischen Erkrankung. Die 1,8 Millionen Euro Dollar Schmerzensgeld setzen sich wegen der entstandenen und kommenden Gehaltsausfälle zusammen.

Titelfoto: 123RF


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0