Vater zündet dreijährige Tochter an, weil sie "zu hübsch ist"

Edward John H. übergoss seine Töchter mit Benzin und zündete eine Dreijährige an.
Edward John H. übergoss seine Töchter mit Benzin und zündete eine Dreijährige an.

Perth - Es klingt wie ein absoluter Horror-Film, doch es ist leider die grausame Realität: Edward John H. aus Australien hat seine Tochter mit Benzin übergossen und angezündet, weil sie zu hübsch ist.

Stephanie B., eine Polizistin, die an dem Tag nicht im Dienst war, hatte zufällig den Streit ihres Nachbars und seiner Frau mitbekommen. Als sie nach draußen ging und sich erkundigte, ob mit der Frau alles in Ordnung wäre, schrie diese: "Nein, er setzt die Kinder in Brand!".

Als die Polizistin ins Haus lief, roch sie bereits das Benzin. Unbegreiflich: Edward John H. hatte damit den Kopf seiner dreijährigen Tochter übergossen und angezündet.

Aus Reflex griff Stephanie B. nach einer Decke und deckte damit das Mädchen zu, um die Flammen zu löschen. Währenddessen sah sie, wie der Vater auch seine ältere, autistische Tochter mit dem Brennstoff überschüttete.

Vor Gericht plädiert er auf Unschuld. Er will sich nicht mehr erinnern.
Vor Gericht plädiert er auf Unschuld. Er will sich nicht mehr erinnern.

Die Polizistin forderte den Mann auf, sich von den Kindern zu entfernen, aber er blieb stumm neben dem Bett der Siebenjährigen stehen. Glücklicherweise zündete er nicht auch noch seine zweite Tochter an.

Schließlich packte Stephanie B. beide Kinder und trug sie laut Yahoo-News aus dem Haus. Die Mutter der zwei Mädchen berichtet, dass sie das "verbrannte Fleisch" roch, als sie ihre Tochter daraufhin sah. Das Kind war völlig unter Schock, schrie und weinte. 13 Prozent des Körpers der Dreijährigen hatte bei dem schrecklichen Vorfall gebrannt. Seitdem ist ihre Haut komplett vernarbt.

Ein weiterer Nachbar war damals zu Hilfe geeilt, stürzte mit einem Feuerlöscher in das Haus, nachdem die Mädchen in Sicherheit gebracht worden waren. Laut seiner Aussage, stand Edward John H. in der Küche und trank Bier. Als er ihn ansprach, anwortete der Australier nur: "Das sind meine Kinder und ich kann mit ihnen verdammt nochmal machen, was ich will." Außerdem soll er seine Tochter beschuldigt haben, "zu hübsch" zu sein.

Dann ging er mit einem Messer auf seinen Nachbarn los, doch der wehrte sich mit dem Feuerlöscher und schlug ihm damit auf den Kopf.

Edward John H., der Alkohol- und Cannabis-Junkie ist, bestreitet nun vor Gericht die Vorwürfe. Er könne sich an den Vorfall vom August 2015 nicht mehr erinnern und plädiert auf nicht schuldig - aufgrund von Wahnsinn. Er sagte, er liebe seine Kinder mehr als sein Leben und er würde für seine verletzte Tochter beten. Der Prozess wird fortgesetzt.


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