Wie viel weiß mein Auto bald über mich?

Angst einzusteigen? Auto-Apps sammeln Daten der Fahrer.
Angst einzusteigen? Auto-Apps sammeln Daten der Fahrer.  © DPA

Stuttgart – Autos der Zukunft sammeln viele Daten über ihre Nutzer. Doch was genau geschieht mit diesen Daten? Wer sieht die Informationen ein und wo landen diese?

Wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat, zeigen Untersuchungen auf, dass der Datenschutz bei den zukünftigen Entwicklungen weitestgehend verloren geht.

Auto-Apps eröffnen dem Fahrer viele neue Möglichkeiten: aus der Ferne Türen öffnen, die Klimaanlage einschalten oder den Kilometerstand checken. Doch zumeist senden die Apps viel mehr Daten an den Hersteller, der diese wiederum auch an Dritte weitergeben kann. Es bleibt dabei nicht nachvollziehbar, wohin diese Nutzerinformationen geschickt werden.

Stiftung Warentest hat Anwendungen von Herstellern untersucht und das Ergebnis fällt ernüchternd aus. Es herrschen demnach deutliche Mängel beim Datenschutz, da die Apps automatisch darauf eingestellt sind, Daten weiter zu versenden.

Zudem lässt sich die Standort-Funktion nicht deaktivieren, selbst wenn diese gar nicht von den Nutzern genutzt wurde. Nutzerdaten und Statistiken gingen ausnahmslos an die Autohersteller und an deren Partner.

Titelfoto: DPA


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