Hier bringen sie den Auto-Zündler von Gorbitz ins Gefängnis

Stevan V. (30) wird von einem Beamten abgeführt.
Stevan V. (30) wird von einem Beamten abgeführt.

Von Anneke Müller

Dresden - Der Zündler (30) von Gorbitz sitzt im Knast. Am Dienstagmorgen wurde er dem Haftrichter vorgeführt. Sein ganzes „Feuerregister“ scheint indes noch nicht nachgewiesen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Das „Super-Feuerwerk“, das in der Nacht zum Montag an 14 Autos loderte, war nicht der Grund für die Einfahrt von Stevan V. in die JVA am Hammerweg.

Nachgewiesen wurden ihm lediglich drei brennende Autos am Kresseweg, die er in der vergangenen Woche angesteckt hatte.

Ebenso ein Kellerbrand vom August 2014 in dem Plattenbau, in dem er selbst lebt, sowie ein angesteckter VW Golf, ein brennender Kinderwagen und ein angezündeter Autoanhänger auf der Ebereschenstraße vom Februar 2015.

Gehen die Brände In der Nacht zu Montag auch auf das Konto von Stevan V.?
Gehen die Brände In der Nacht zu Montag auch auf das Konto von Stevan V.?

„Dafür lagen Beweise vor“, so Oberstaatsanwalt Lorenz Haase (55). Zugegeben hatte Stevan V. vor Gericht nichts.

„Er ließ sich auf nichts ein“, so Haase. Die Ermittlungen laufen weiter. Denn es stehen noch einige ungeklärte Brände aus.

So außer dem Superbrand von dieser Woche auch weitere Autobrände am Omsewitzer Ring und am Kresseweg.

Geschnappt hatte die Polizei Stevan V. in der Nacht zum Montag in der Nähe der Tatorte.

Unbekannt ist der Zündler nicht: Schon 2005 und 2008 war er wegen verschiedener Brandstiftungen in Kellern und Hausfluren verurteilt worden.

Fotos: Ove Landgraf, Roland Halkasch


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