Fahrer kollabiert: LKW rollt auf Autobahn rückwärts

Während der Polizeikontrolle auf der A2 kollabierte der polnische Fahrer. (Symbolbild)
Während der Polizeikontrolle auf der A2 kollabierte der polnische Fahrer. (Symbolbild)  © DPA

Bielefeld/Herford - Weil ein LKW-Fahrer in der Nacht von Samstag auf Sonntag Schlangenlinien auf der A2 fuhr, wurde die Autobahnpolizei auf den Sattelzug aufmerksam.

Gegen 00:30 Uhr prallte der LKW kurz vor der Anschlussstelle Ostwestfalen-Lippe gegen eine Leitplanke, fuhr dann aber einfach weiter.

Die Polizei wollte den Fahrer anhalten. Erst an der Ausfahrt Herford-Ost kam der Wagen endgültig zum Stillstand. Der LKW hielt dabei teils auf dem Hauptfahrstreifen, teils auf der Verzögerungsspur und schaltete dann einfach die Beleuchtung aus.

Als die Polizisten zur Fahrerkabine gingen, rollte der Sattelzug plötzlich rückwärts auf der A2. Einer der Beamten konnte auf der Wagen aufspringen und den Sattelzug abbremsen. Weiterer Schaden entstand nicht.

Während der Verkehrskontrolle brach der Fahrer zusammen. Der alarmierte Notarzt stelle fest, dass der 62-jährige Fahrer aus Polen unter Alkohol sowie Medikamenten stand.

Weiterhin konnte nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Kollaps um einen medizinischen Notfall handelte. Eine Blutprobe wurde angeordnet.

Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, der LKW sichergestellt. Insgesamt entstand ein Schaden von 2000 Euro.


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