A7 nach Unfall gesperrt: Lastwagen-Fahrer war mit fast drei Promille unterwegs!

Emkendorf - Nach einem Unfall ist die Autobahn 7 in Emkendorf (Schleswig-Holstein) am Montagmorgen in Richtung Norden komplett gesperrt worden.

Autos und Lastwagen stehen auf der Bundesautobahn 7 in Richtung Norden im Stau.
Autos und Lastwagen stehen auf der Bundesautobahn 7 in Richtung Norden im Stau.  © Christophe Gateau/dpa

Ein Laster sei von der Fahrbahn abgekommen und habe dabei rund 400 Liter Diesel verloren, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Verletzte gab es nach ersten Informationen aber zum Glück nicht.

Bei dem Lastwagen-Fahrer wurde allerdings ein Atemalkoholwert von 2,67 Promille gemessen.

Wegen der Aufräumarbeiten soll die A7 zwischen der Abfahrt Warder und dem Kreuz Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde) in Richtung Norden noch bis zum Vormittag gesperrt bleiben.

Die genauen Hintergründe ermittelt nun die Polizei.

Beamte der Polizei stellten fest, dass der Mann alkoholisiert war.
Beamte der Polizei stellten fest, dass der Mann alkoholisiert war.  © DPA

Update, 10.20 Uhr: Autobahn weiter gesperrt

Nach Angaben der Polizei hatte sich der Unfall bereits gegen Mitternacht ereignet. Der 34-jährige Fahrer eines litauischen Sattelzuges hatte im Baustellenbereich mit Fahrtrichtung Dänemark die Kontrolle über seinen Lastzug verloren und war in den Graben geraten.

Der Fahrer konnte selbstständig unverletzt aus dem Führerhaus klettern. Polizeibeamte stellten bei ihm einen verdächtigen Alkoholgeruch fest.

Ein Test ergab einen Wert von knapp 2,7 Promille. Der Führerschein wurde beschlagnahmt, eine Blutprobe entnommen. Für die Bergungsarbeiten musste schweres Abschleppgerät eingesetzt werden. Erst gegen 6 Uhr war der beschädigte Sattelzug abgeschleppt.

Die Folgearbeiten dauern jedoch noch weiter an. Der Verkehr in Richtung Norden wird inzwischen ab der Anschlussstelle Warder umgeleitet.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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