Hubschrauber im Einsatz: Kilometerlange Staus auf der A7!

Hamburg - Auf der Autobahn 7 hat es am Dienstagmorgen einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Zuvor hatte bereits ein Lamellenbruch auf der Strecke für kilometerlange Staus im Berufsverkehr gesorgt.

Ein Rettungshubschrauber ist derzeit auf der A7 im Einsatz. (Symbolfoto)
Ein Rettungshubschrauber ist derzeit auf der A7 im Einsatz. (Symbolfoto)  © DPA

In Höhe der Anschlussstelle Quickborn (Kreis Pinneberg) musste die Fahrbahn in Richtung Hamburg dann noch wegen der Landung eines Rettungshubschraubers voll gesperrt werden.

Nach Angaben der Polizeidirektion Neumünster wurden bei einem Verkehrsunfall auf dem Verzögerungsstreifen mindestens zwei Menschen lebensgefährlich verletzt.

Den Angaben zufolge waren mehrere Fahrzeuge beteiligt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Henstedt-Ulzburg abgeleitet. Auf der Umleitungsstrecken kam es ebenfalls zu Behinderungen.

Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat bereits einen Sachverständigen zur Unfallstelle entsandt. Die Sperrung sollte voraussichtlich den Vormittag andauern, hieß es.

Am frühen Morgen hatte sich der Verkehr auf der A7 bereits auf rund 20 Kilometern gestaut, da südlich des Elbtunnels erneut ein Brückenverbindungselement gebrochen war.

Ein Lamellenbruch hatte auf der A7 bereits am frühen Morgen für Stau gesorgt. (Symbolfoto)
Ein Lamellenbruch hatte auf der A7 bereits am frühen Morgen für Stau gesorgt. (Symbolfoto)  © DPA

Auch am Montag hatte die Sperrung des rechten Fahrstreifens in Richtung Süden bereits Staus verursacht (TAG24 berichtete).

Für Autofahrer ging es in Richtung Süden zwischen Quickborn (Kreis Pinneberg) und Hamburg-Waltershof nur langsam voran, wie ein Sprecher der Verkehrsleitstelle mitteilte.

Der Verkehr staute sich auch bis auf die Autobahn 23 zurück, auf der Autofahrer auf etwa acht Kilometern Geduld brauchten.

Die beschädigte Stahllamelle könne von schweren Fahrzeugen hochgeschleudert werden und andere Autos beschädigen, teilte die Verkehrsbehörde mit. In der Nacht zu Mittwoch soll die Lamelle dann von einer Spezialfirma repariert werden.

Update, 13.46 Uhr

Wie die Polizeidirektion Neumünster weiter mitteilte, hat es am Dienstag einen weiteren Unfall auf der A7 gegeben: Ein Kleintransporter raste auf ein Stauende in Höhe des Parkplatzes Moorkaten (Kreis Segeberg). Der Fahrer wurde schwer verletzt. Der Stau hatte sich aufgrund des rund zehn Kilometer entfernten Unfalls an der Anschlussstelle Quickborn (Kreis Pinneberg) gebildet.

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