Sekundenschlaf auf der A4! Fahrer nickt in Baustelle ein und baut heftigen Crash

Dresden - Heimtückischer Sekundenschlaf hat am späten Samstagabend zu einem heftigen Crash auf der A4 in Richtung Dresden geführt.

Der Renault des Unfallverursachers krachte in die Leitplanke.
Der Renault des Unfallverursachers krachte in die Leitplanke.  © Danilo Dittrich

Gegen 22.12 Uhr war ein 39-Jähriger mit seinem Renault auf der A4 von Görlitz in Richtung Dresden unterwegs.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, schlief der Fahrer ungefähr zwei Kilometer hinter der Anschlussstelle Weißenberg in einem Baustellenbereich hinterm Steuer ein.

Dadurch knallte er auf einen vor ihm fahrenden Citroen. Durch den heftigen Aufprall wurden beide Autos in die Leitplanken geschleudert.

"Das Trümmerfeld erstreckte sich über eine Länge von ca. 300 Meter in beide Fahrtrichtungen", teile die Polizei mit.

Von den umherfliegenden Fahrzeugteilen wurde dann auch noch der Volvo eines 71-Jährigen getroffen, der auf der A4 in Richtung Görlitz unterwegs war.

Die Fahrerin (58) des Citroen, auf den der Unfallverursacher gekracht war, und ihre beiden Mitfahrer (eine 36 Jahre alte Frau und ein 58 Jahre alter Mann) wurden leicht verletzt.

Sowohl der Renault des Unfallverursachers, als auch der Citroen waren Schrott. Durch den Crash und das große Trümmerfeld kam es zwei Stunden lang rund um die Unfallstelle zu erheblichen Beeinträchtigungen im Verkehr auf der Autobahn.

Der Gesamtschaden beträgt rund 35.000 Euro. Gegen den Renault-Fahrer wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Der Citroen, auf den der 39-Jährige auffuhr, ist ebenfalls völlig zerstört.
Der Citroen, auf den der 39-Jährige auffuhr, ist ebenfalls völlig zerstört.  © Danilo Dittrich

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