Leichenfund auf A9: Obduktionsergebnisse liegen vor

Allershausen - Auf der Autobahn 9 bei Allershausen in Fahrtrichtung München ist in den Morgenstunden des Dienstags die Leiche eines Menschen auf dem Standstreifen entdeckt worden. Dies teilte die Polizei Oberbayern Nord mit.

Auf der Autobahn 9 wurde am Dienstag die Leiche eines Menschen entdeckt.
Auf der Autobahn 9 wurde am Dienstag die Leiche eines Menschen entdeckt.  © News5/Schmelzer

Laut den Beamten wurde die Notrufzentrale des Polizeipräsidiums gegen 5.30 Uhr von mehreren Zeugen alarmiert, der leblose Körper einer Person gemeldet.

Mehrere Streifenwagenbesatzungen rückten unmittelbar nach dem Notruf aus, auch die Rettungskräfte eilten zum Fundort. Jegliche Hilfe kam jedoch zu spät, es konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Zu den Umständen liegen bislang keine abschließenden Erkenntnisse vor, die Ermittlungen der Einsatzkräfte vor Ort dauern derzeit weiter an.

Ein Unfall mit nachfolgender Unfallflucht kann allerdings nicht ausgeschlossen werden. Beamte der Unfallfluchtfahndung und der Hubschrauberstaffel sind im Einsatz, zudem soll ein Gutachter helfen, die Hintergründe zu rekonstruieren.

Darüber hinaus sucht die Polizei nach Zeugen, die in den frühen Morgenstunden Beobachtungen auf der A9 gemacht haben. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 08161952111 zu melden.

Auf der A9 hat sich ein langer Stau gebildet. Zwar sind inzwischen zwei Spuren der Autobahn, die zunächst von den Beamten bis auf eine Fahrbahn komplett gesperrt werden musste, wieder befahrbar, dennoch kommt es weiterhin aufgrund des Berufsverkehrs zu erheblichen Einschränkungen.

Update 17.45 Uhr: Obduktionsergebnisse der Leiche auf A9

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall in den frühen Morgenstunden auf der A9 bei Allershausen, wurde heute Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut im rechtsmedizinischen Institut in München die gerichtsmedizinische Untersuchung des ums Leben gekommenen 35-jährigen Unfallopfers durchgeführt.

Der aus dem Landkreis Freising stammende Mann war an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas verstorben.

Aufgrund des Obduktionsergebnisses und der Situation am Unfallort gehen die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Freising davon aus, dass der Mann mit einem vorbeifahrenden Fahrzeug in Berührung kam und dadurch tödlich verletzt wurde.

Ein abgestellter Pkw mit eingeschalteter Warnblinkanlage, der unweit des Fundortes des Leichnams festgestellt wurde, ist dem Getöteten zuzuordnen.

Die genaueren Umstände warum der Pkw durch den 35-Jährigen dort abgestellt wurde, sind gegenwärtig Teil der Ermittlungen.

Titelfoto: News5/Schmelzer

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