A4 wird zur Bummel-Autobahn

Alltag auf der A4: Stau! Gestern krachten zwischen Ohorn und Pulsnitz zwei Lkws aufeinander - mit heftigen Folgen.
Alltag auf der A4: Stau! Gestern krachten zwischen Ohorn und Pulsnitz zwei Lkws aufeinander - mit heftigen Folgen.

Von Juliane Morgenroth

Pulsnitz - Schon jetzt stöhnen Autofahrer über Staus auf der A4. Besonderes Nadelöhr ist derzeit der Abschnitt bei Ottendorf-Okrilla.

Ab Mittwoch wird die nächste Baustelle vorbereitet. Nun ist der Abschnitt Pulsnitz-Ohorn an der Reihe.

Erst am Dienstag krachte es wieder mächtig: Auf der A4 gab es eine Unfallserie mit 28 Kilometern Stau!

Zwischen Ohorn und Pulsnitz waren zwei Lkws aufeinandergekracht (MOPO berichtete). Unfall auch zwischen Wilsdruff und Nossen.

Und dazu kommen noch die Baustellen!

Hier müsst ihr in nächster Zeit mit Behinderungen rechnen.
Hier müsst ihr in nächster Zeit mit Behinderungen rechnen.

Nächste Etappe bei der A4-Sanierung:
Ab Mittwoch beginnen die Vorbereitungen für den Abschnitt Pulsnitz-Ohorn (Richtung Görlitz). Mit Behinderungen ist ab Montag zu rechnen. Bis Ende Juli soll die Fahrbahn erneuert, die Bankette (Seitenstreifen) saniert werden.

Bis dahin heißt es Nerven bewahren: In beide Richtungen gibt es je zwei eingeengte Fahrstreifen und Tempo 80, so das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV). Die Kosten von 2,2 Millionen Euro trägt der Bund. Insgesamt macht dieser 2015 etwa 8 Mio. Euro für die A4-Ost locker.

Daher wird es noch mehr Behinderungen auf der A4 geben!
„Das diesjährige Sanierungsprogramm umfasst zudem die Fahrbahnerneuerung in den Anschlussstellen Uhyst, Salzenforst und Burkau“, so eine LASuV-Sprecherin. Daher müssen diese ab August jeweils zwei bis drei Wochen gesperrt werden ...

Bauarbeiten auch auf der Berlin-Autobahn

Die A13 wird saniert ...
Die A13 wird saniert ...

Auch die A13 wird saniert und ausgebaut. Autofahrer brauchen noch bis Ende 2016 starke Nerven! Seit April gibt es viele Behinderungen zwischen Radeburg und dem Dreieck Dresden-Nord.

Es ist der letzte Sanierungsabschnitt auf sächsischer Seite.

Auf rund 7,6 Kilometern wird die Fahrbahn Richtung Dresden erneuert und von neun auf 11,5 Meter verbreitert, inklusive Standstreifen. Im kommenden Jahr ist dann die andere Richtungsfahrbahn an der Reihe. Hinzu kommen auch neue Brücken und zwei neue Parkplätze mit WC.

Insgesamt kostet dieser letzte Sanierungsabschnitt 47,7 Millionen Euro. Bezahlt wird dies vom Bund.

Fotos: Rico Löb


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