Auto mitten im Berufsverkehr hochgejagt: noch immer keine Spur

Berlin - Vor mehr als zwei Jahren wurde ein Wagen in Berlin-Charlottenburg in die Luft gesprengt - mitten im Berufsverkehr (TAG24 berichtete). Hinter dem Steuer saß ein mutmaßlicher Drogendealer. Nach dem oder den Täter(n) wird weiterhin gesucht.

Am 15. März 2016 explodierte in Charlottenburg eine Autobombe an diesem VW und riss dessen Fahrer in den Tod.
Am 15. März 2016 explodierte in Charlottenburg eine Autobombe an diesem VW und riss dessen Fahrer in den Tod.  © DPA

Die Ermittlungen seien überaus umfangreich und dauerten an, teilte die Justizverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber (39) mit.

Bei dem Anschlag wurde am 15. März 2016 ein mutmaßlicher Drogenhändler getötet. Der 43-jährige Mann war in seinem silbernen VW-Passat unterwegs von einem Café in der Nähe der Beusselstraße in Moabit zurück nach Charlottenburg zu seiner Wohnung. In der Bismarckstraße nahe der Deutschen Oper explodierte der Sprengsatz an dem Auto. Der Wagen wurde in die Luft gehoben und teilweise zerstört. Der Fahrer hatte keine Chance.

Vage hieß es in der Antwort, bei den Ermittlungen hätten sich Hinweise auf Personen ergeben, die mit Betäubungsmittelhandel in Berlin in Verbindung gebracht werden könnten.

Laut Antwort konnte eine Vielzahl von DNA-Spuren am Tatort gesichert werden. Die Untersuchung der Spuren dauere an. Das Opfer habe nicht als gefährdet gegolten. Ob es einen Zusammenhang mit einem Anschlag auf den Besitzer einer Kampfkunstschule vom Juni 2015 gebe, sei unklar. Auch hier dauerten die Ermittlungen an.

Titelfoto: DPA


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