Autodieb Piotr hat echt den falschen Beruf

Piotr Z. (50) raste der Polizei im geklauten BMW davon.
Piotr Z. (50) raste der Polizei im geklauten BMW davon.

Dresden - Autofahren sollte er lieber lassen. Autoklauen sowieso! Piotr Z. (50) knallte auf der Flucht vor der Polizei einen geklauten BMW gegen ein Verkehrszeichen. Nicht das erste Auto, das der Dieb zerlegte, wie sich am Freitag im Prozess herausstellte.

Im September stoppte die Polizei den arbeitslosen Bauarbeiter aus Polen nachts an der Großenhainer Straße. Er saß am Steuer eines BMW (70.000 Euro), der Stunden zuvor in Hilden (NRW) geklaut worden war.

„Der Polizist zog die Waffe, da bekam ich Panik und gab Gas“, gestand Piotr Z. dem Richter. Bei der Flucht Richtung Neustädter Bahnhof rammte er einen Transporter, setzte den BMW gegen ein Verkehrsschild, wurde gefasst.

Außerdem war der Bruchpilot in Husum (Schleswig-Holstein) aktiv. Er gestand, dort mit einem Kumpel einen Ford im Autohaus geklaut zu haben. Auch erfolglos: Zwei weitere Autohaus-Fahrzeuge wurden demoliert, der geklaute Ford fuhr sich im Acker fest.

Piotr landete im Flucht-Golf im Graben. Für alle Taten kassierte er zwei Jahre und fünf Monate Haft.

Foto: Holm Helis


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