Autofahrer baut schweren Unfall, aber kann Rettern nicht sagen, wo er ist

Erfurt - Unglaubliches Glück hatte ein Autofahrer in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bei Erfurt und das, obwohl er gar nicht wusste, wo er eigentlich ist.

Das Auto war in einem Waldstück gelandet.
Das Auto war in einem Waldstück gelandet.  © Marcus Scheidel

Gegen 0.30 Uhr hatte ein Autofahrer aus Dresden zwischen den Anschlussstellen Erfurt-Ost und Erfurt-West in Fahrtrichtung Frankfurt die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

600 Meter nach der Auffahrt Erfurt-Ost war der Ford-Fahrer mit seinem Auto nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Gestrüpp zwischen Bäumen und Sträuchern gelandet. Sein Auto wurde dabei von gleich mehreren Bäumen komplett zerstört, teilweise bohrten sie sich auch durch den Wagen.

Der Mann schaffte es aber, selber den Notruf zu wählen, stand dann aber vor einem Problem: er hatte keine Ahnung, wo er war.

Die Retter machten sich sofort auf die Suche, auch, weil man zunächst davon ausgehen musste, dass der Mann mit seinem Auto von einer Brücke gefallen war.

Ein Polizeihubschrauber steig also auf, um die Suche zu beschleunigen, doch am Ende war es pures Glück, dass der Mann gefunden werden konnte. Denn als die Freiwillige Feuerwehr aus Dittelstedt langsam de Strecke abfuhr, bemerkten sie ein Licht im Wald, bei dem es sich um die noch funktionierenden Rücklichter des Autos handelte.

Sofort half man dem Dresdner, versorgte ihn, bevor er mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht wurde. Die Polizei ermittelt nun, wie genau es zu dem Unfall kommen konnte. Der Ford ist dagegen hinüber, an ihm entstand ein Totalschaden.

Ein Baum war auf das Dach des Auto gefallen, ein anderer steckte im Motorraum.
Ein Baum war auf das Dach des Auto gefallen, ein anderer steckte im Motorraum.  © Marcus Scheidel

Titelfoto: Marcus Scheidel

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