Ihr Unfall war nur ein Blechschaden, trotzdem erlischt dieses Lachen für immer

Wisconsin - Ein kleiner Unfall, Blechschaden, keine Verletzten. Jeden Tag kommt es zu tausenden Vorfällen dieser Art. An sich keine große Sache. In diesem Fall allerdings entwickelt sich ein furchtbares Drama daraus.

Sgt. Smith auf einem Familienfoto.
Sgt. Smith auf einem Familienfoto.  © Screenshot/ Twitter, @bbryantjones

Eine ganze Stadt ist geschockt und rätselt: Was ging in dem Mann nur vor, als er Tracy Smith (†46) das Leben nahm?

Tracy, Mitarbeiterin in der örtlichen Gefängnisbehörde Wisconsin, gab ihrem Sohn gerade eine Fahrstunde, als ein anderes Fahrzeug sie rammte. Sie stieg aus, um den Schaden zu beurteilen und den Fahrer anzusprechen.

Die Polizei schildert den Vorgang so: "Nach einem kleineren Unfall ist die Beifahrerin des gerammten Autos ausgestiegen und konfrontierte den Fahrer des den Unfall verursachenden Autos." Dann das Unglaubliche: Nachdem die Frau mit dem Fahrer ein paar Worte gewechselt hatte, zückte er seine Waffe - und schoss.

Der Mann flüchtete im Anschluss. Besonders schlimm: Der Sohn sah alles mit an. Er eilte zu seiner Mutter, raste mit ihr zum nächstgelegenen Krankenhaus. Tragischerweise konnten die Ärzte dort nur noch Tracy für tot erklären.

Die Polizei hat in der Folge einen 35-Jährigen festgenommen. Bis zu einer offiziellen Anklage wollen sie seine Identität aber nicht preisgeben.

"Sinnloser Gewaltakt"

Ihre Familie kann es immer noch nicht fassen. Sie beschreiben Smith als eine "wunderschöne Person", die gerne mit Menschen in Kontakt stand, so ihr Vater Ollie Luckett bei abc News Partner WISN.

"Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Aber eine Sache weiß ich genau. So wie meine Tochter ihr Leben verloren hat, hätte es nicht sein dürfen. Es ist einfach nicht richtig." Ein Einzelfall ist die Tragödie jedoch nicht, meint ihr Vater: "Ihr wisst doch, wie es auf der Straße zugeht. Sie wissen wie die Menschen da miteinander umgehen."

Kevin Carr, ebenfalls Mitarbeiter der Wisconsin Gefängnisbehörde, erklärt, dass Smith 23 Jahre für die Stadt gearbeitet hatte. Er versprach, dass er in der kommenden Zeit sich solidarisch zeigen würde. Der Mord sei ein "sinnloser Gewaltakt" gewesen. Viele Twitter-User unter den Posts der Milwaukee Polizei stimmen dem zu.

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