"Betrunken, wütend und frustriert": Autoknacker vor Gericht

Mohamed C. (26) schlug bei zwei Autos die Scheiben ein, beim dritten scheiterte er.
Mohamed C. (26) schlug bei zwei Autos die Scheiben ein, beim dritten scheiterte er.

Von Eric Hofmann

Dresden - Was er damit wohl anfangen wollte? Mohamed C. (26) schlug im November die Scheibe eines Audis ein, klaute so ziemlich alles, was er in dem Auto fand.

Auch bei zwei weiteren Fahrzeugen versuchte er es, konnte aber keine Beute machen. Am Montag musste er deshalb vor das Dresdner Amtsgericht.

„Ich war einfach betrunken, wütend und frustriert“, sagte der Tunesier, der kurz vor der Tat von Unbekannten zusammengeschlagen wurde. „Da habe ich die Autos kaputtgeschlagen, aber nichts genommen.“

Das stimmt allerdings nicht. Aus einem Audi in der Leipziger Straße verschwanden nach Einschlagen der Scheibe Einkaufstüten, CDs, Klamotten und sogar der Zigarettenanzünder.

Das Diebesgut fand die Polizei bei einem VW in der Weimarischen Straße, wo Mohamed ebenfalls die Scheibe eingeschlagen hatte. Bei einem Citroen in der Nähe hielt die Scheibe stand. Urteil: 10 Monate auf Bewährung.

Foto: Ove Landgraf


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