Tipps und Tricks: So kriegt ihr nervige Urlaubs-Überbleibsel aus Eurem Auto

Nach dem
Urlaub muss
das Auto
sorgfältig
entrümpelt
werden.
Nach dem Urlaub muss das Auto sorgfältig entrümpelt werden.  © 123RF

Dresden - Wer mit dem eigenen Auto in den Urlaub fährt, sollte sich nicht nur um eine gute Vorbereitung, sondern auch um eine gute Nachbereitung kümmern.

Das fängt damit an, das Fahrzeug nach der Rückkehr ordentlich zu säubern. Besonders Sand und Salzwasser können Korrosion verursachen. Wer auf der Fahrt in den Süden viele Insekten auf der Front gesammelt hat, rückt diesen vor der Waschanlage am besten mit einem speziellen Reiniger zu Leibe.

Auch eine Unterbodenwäsche kann nicht schaden. Vorher sollten allerdings etwaige An- oder Aufbauten wie Dachboxen oder Fahrradgepäckträger abmontiert und ebenfalls gereinigt werden. Die sperrigen Verstaumöglichkeiten sorgen für einen erhöhten Luftwiderstand und können einen Mehrverbrauch von bis zu zwei Liter auf 100 Kilometer verursachen.

Kaffeeflecken lassen
sich nach einer
Imprägnierung gut
beseitigen.
Kaffeeflecken lassen sich nach einer Imprägnierung gut beseitigen.  © 123RF
  • Weg mit dem Sand

Ist das Auto von außen wieder sauber, kann man sich den Innenraum vornehmen. Auch hier sammeln sich gerne Sand, kleine Steine und – beim Reisen mit Kindern – gerne auch Essensreste und Papierchen. Um das wieder geradezurücken reichen meist ein Staubsauger und einige feuchte Tücher. Wurden die Sitze zuvor imprägniert, lassen sich selbst Kaffeeflecken locker beseitigen. Wem das Fahrzeug ganz besonders am Herzen liegt oder wer ein Firmen- beziehungsweise Leasing-Fahrzeug bewegt, kann dieses auch zum Aufbereiter geben.

Die Scheibenwaschanlage

kann gleich
auf kühlere
Temperaturen
eingestellt
werden.
Die Scheibenwaschanlage kann gleich auf kühlere Temperaturen eingestellt werden.  © 123RF
  • Wie steht’s mit Öl und Wasser?

Sind die optischen Belange erledigt, sollte man sich noch um die technische Seite des Autos kümmern. Eine kleine Inspektion sollte unter anderem die Kontrolle aller Flüssigkeits-Füllstände (Öl, Kühl- und Bremsflüssigkeit sowie Wischwasser) und des Luftdrucks beinhalten. Letzterer sollte vor der Urlaubsreise genau wie die Einstellung der Scheinwerfer an ein schwer beladenes Auto angepasst worden sein – das gilt es nun rückgängig zu machen.

Nicht jede
Politur eignet
sich für
Hochglanz.
Nicht jede Politur eignet sich für Hochglanz.  © 123RF
  • Glanz oder gar nicht

Nachdem das Fahrzeug optisch und technisch wieder auf Vordermann gebracht wurde, ist ein letzter prüfender Blick auf die Front angeraten. Steinschläge im Lack sollten zur Rostvorsorge ausgebessert werden. Auf Scheinwerfern und Scheibe können auch „Kampfspuren“ entstehen, je nach Schadenshöhe sollten diese Teile getauscht werden.

Wer sein Auto wieder richtig auf Hochglanz trimmen will, sollte den Lack polieren. Die Gesellschaft für Technische Überwachung GTÜ hat neun Produkte getestet und drei mit einem „sehr empfehlenswert“ benotet. Als Testsieger konnte sich die Politur A1 Speed Polish von Dr. Wack mit dem besten Reinigungsergebnis von den Mitbewerbern absetzen. Das Reinigungsmittel erreichte in der Gesamtwertung 110 von 120 möglichen Punkten, ist mit 40 Euro aber auch mit das teuerste Mittel im Test. Für die Hälfte gibt es die ebenfalls mit einem „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnete Lackpolitur von Caramba. Als drittes Produkt grüßt das Xtreme Polish Wax 3 Hybrid von Sonax vom Podium.

Titelfoto: 123RF


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