Autoverbot in München? Diese Vorteile könnte es haben!

München - Kommt in der bayerischen Landeshauptstadt eine einschneidende Änderung auf Autofahrer zu? Der Geschäftsführer der Münchener Verkehrsgesellschaft hält punktuelle Autoverbote für durchaus denkbar.

Ein Vorwärtskommen ist auch in München für Autofahrer teils schwer. (Symbolbild)
Ein Vorwärtskommen ist auch in München für Autofahrer teils schwer. (Symbolbild)  © Peter Kneffel/dpa

Wie Ingo Wortmann der Abendzeitung sagte, könne man deutlich Raum für Tram und Bus, allerdings darüber hinaus auch für Radler schaffen, indem man den Autoverkehr in der Stadt reduziert.

Dafür müsse zuerst die Verkehrssituation untersucht werden. Auf Basis dessen könne dann die Automenge reguliert werden.

"In der Nähe der Altstadt könnte es tatsächlich ein weitgehendes Ausschließen sein", erklärte Wortmann der Zeitung.

Grundsätzlich setzt Wortmann beim Ausbau des Personennahverkehrs der bayerischen Landeshauptstadt in erster Linie auf den Bus.

"Die nächste Tramstrecke kommt 2025, die U9 erst in den 30er", sagte er im Interview.

Die Münchener Verkehrsgesellschaft will bis zum Jahr 2023 an den Bushaltestellen ein neues Leitsystem einführen.

Was tun gegen die Automassen? Ein punktuelles Fahrverbot könnte eine Lösung sein. (Symbolbild)
Was tun gegen die Automassen? Ein punktuelles Fahrverbot könnte eine Lösung sein. (Symbolbild)  © Tobias Hase/dpa

Titelfoto: Tobias Hase/dpa

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