Die Störtebeker-Premiere ist für den Dresdner Bühnenstar geplatzt!

Rösser, Männer, Kampfgeschrei
- bei den Störtebeker
Festspielen ist auf der großen
Naturbühne immer was los.
Rösser, Männer, Kampfgeschrei - bei den Störtebeker Festspielen ist auf der großen Naturbühne immer was los.

Dresden - Aua, das tat weh! Der Dresdner Schauspieler Volker „Zack“ Michalowski (46, „Das Leben der Anderen“) hat sich bei den Proben für die Störtebeker Festspiele auf der Insel Rügen schwer verletzt.

Im Stück „Im Schatten des Todes“ stürzte der nur 1,56 Meter kleine Zack ganz unglücklich von seinem Esel Paul und brach sich den linken Arm.

Eigentlich sollte es Zacks Debüt auf der Naturbühne in Ralswiek werden - „mit 8000 Zuschauern in jeder Vorstellung. Ich freue mich so drauf. Ich spiele einen sächselnden Bettelmönch und Tausendsassa, der für Störtebeker Augen und Ohren aufhält“. Doch die Premiere am 26. Juni findet nun ohne Zack statt.

„Wir hatten alle die Hoffnung, dass die Verletzung nicht so schlimm sein würde und er trotzdem weitermachen kann - dem ist leider, leider nicht so. Zack muss operiert werden“, bedauert Festival-Sprecherin Anna-Theresa Hick. „Alles ist komplizierter, denn es ist ein schwerer Bruch, der viel Heilungszeit in Anspruch nehmen wird. Wir sind alle unendlich traurig, wünschen unserem Zack, dass er schnell wieder gesund und munter wird, und hoffen, dass er uns in Kürze besuchen kommt.“

Zacks Rolle wird neu besetzt - ein Dresdner springt ein: Philipp Richter (36) vom Boulevardtheater Dresden. Festspielintendant Peter Hick höchstpersönlich holte Richter in Dresden ab, chauffierte ihn blitzschnell zu den Proben.

Volker „Zack“ Michalowski
(46, l.) und
Philipp Richter (36) -
die beiden spielten im
Boulevardtheater in
„Die Olsenbande“ mit.
Volker „Zack“ Michalowski (46, l.) und Philipp Richter (36) - die beiden spielten im Boulevardtheater in „Die Olsenbande“ mit.

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