Keine europäischen Titel für Bundesliga-Klubs: Eintracht-Chef Axel Hellmann fordert mehr Mut

Düsseldorf/Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann wünscht sich forscher formulierte Ansprüche der Fußball-Bundesligisten in den europäischen Wettbewerben.

Eintracht Frankfurt-Vorstand Axel Hellmann (Li.) bei der SpoBis 2020 in Düsseldorf.
Eintracht Frankfurt-Vorstand Axel Hellmann (Li.) bei der SpoBis 2020 in Düsseldorf.  © dpa/Roland Weihrauch

"Wir müssen mutiger werden", sagte er am Donnerstag beim Kongress Spobis in Düsseldorf. "Wir verstecken uns zu oft hinter der Mehrfachbelastung", sagte Hellmann.

Oft würden Trainer schon im Herbst über die Belastung durch Liga, Pokal und europäischen Wettbewerb klagen. Für die Eintracht gelte das nicht.

Als einen Grund dafür, dass die bislang letzten Titelgewinne durch den FC Bayern in der Champions League (2013) und Schalke 04 im UEFA-Cup (1997) bereits lang zurückliegen, nannte er auch die "zu große Fluktuation bei den deutschen Vereinen, die an europäischen Wettbewerben teilnehmen."

Besser wäre es, wenn sich dieser Kreis auf etwa zehn Klubs beschränken würde, so wie das in anderen europäischen Ländern sei.

Hellmann bemängelte die hohe Fluktuation bei den Europacup-Teilnehmern aus der Bundesliga.
Hellmann bemängelte die hohe Fluktuation bei den Europacup-Teilnehmern aus der Bundesliga.  © DPA/Arne Dedert

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