Tödlicher Unfall bei Neuwied: Alle Hilfe kam zu spät

Neuwied - Auf der Bundesstraße 256 bei Neuwied in Rheinland-Pfalz kam es am späten Freitagabend zu einem verhängnisvollen Unfall.

Der Rettungsdienst war schnell vor Ort, doch alle Hilfe war vergebens (Symbolbild).
Der Rettungsdienst war schnell vor Ort, doch alle Hilfe war vergebens (Symbolbild).  © Montage: dpa/Boris Roessler, dpa/Boris Roessler

Der Crash ereignete sich am Freitag gegen 22.30 Uhr auf der B256 bei der Anschlussstelle "Yachthafen", wie die Polizei in der Nacht zu Samstag mitteilte.

"Ersten Ermittlungen zufolge waren zwei Fahrzeuge beteiligt, eine Person wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Diese Person erlitt schwerste, lebensgefährliche Verletzungen", sagte ein Sprecher.

Der Rettungsdienst brachte die schwerverletzte Person demnach in ein Krankenhaus, doch alle Hilfe kam offenbar zu spät.

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Am frühen Samstagmorgen teilte die Polizei mit, dass einer der am Unfall beteiligten Verkehrsteilnehmer in einem Neuwieder Krankenhaus verstorben sei.

Die Hintergründe des Crashs bei Neuwied sind noch völlig unklar.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Ein Toter bei Unfall auf der B256 bei Neuwied

Update, 9. Februar, 8.10 Uhr: Bei der toten Person handelt es sich um einen 40-jährigen Mann, der mit seinem Auto ins Schleudern geraten und frontal in die Schutzplanke geprallt war, wie die Polizei weiter mitteilte.

Nur wenige Sekunden nach dem Crash befuhr demnach ein 24-Jähriger mit einem Auto die B256 in gleicher Richtung. Der junge Mann erkannte laut Polizei das Autowrack des 40-Jährigen zu spät.

Das Auto des 24-Jährigen raste frontal in den Wagen des 40-Jährigen. Der 24-Jährige hatte dabei Glück: Er wurde nur leicht verletzt.

Titelfoto: Montage: dpa/Boris Roessler, dpa/Boris Roessler

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