Straße gleicht Schlachtfeld: Lkw samt Ladung geht nach Unfall in Flammen auf

Aichach - Die B300 zwischen Aichach-Süd und Ecknach gleicht einem Schlachtfeld. Nach einem Unfall am Freitagmorgen ging dort ein 40-Tonner in Flammen auf. Die Bundesstraße ist komplett gesperrt.

Der Lastwagen brannte komplett aus.
Der Lastwagen brannte komplett aus.  © NEWS5 / Schmelzer

Dunkle Rauchschwaden steigen auf, immer wieder schlagen Flammen aus dem Wrack, die Bundesstraße gleich einem Schlachtfeld. Wer die Unfallstelle in Schwaben sieht, geht vom Schlimmsten aus.

Doch der Fahrer des bis zur Unkenntlichkeit ausgebrannten 40-Tonners hatte Glück im Unglück - er überlebte. Er kam mit Verletzungen ins Krankenhaus, wie NEWS5 berichtete.

Die B300 ist an der Stelle bei Aichach vierspurig ausgebaut. Eine Betonwand trennt die Fahrtrichtungen.

Der Lkw-Fahrer krachte wohl aus ungeklärter Ursache auf den Anfang dieser Betontrennwände. Der heftige Aufprall hebelte die schweren Trennteile teilweise aus. Das Führerhaus des Sattelzuges kippte bei dem Unfall nach vorne und blieb auf der Frontscheibe liegen.

Anschließend fing der Lastwagen samt den geladenen Backwaren auch noch Feuer.

Unfall auf B300: Bundesstraße über Stunden gesperrt

Die Löscharbeiten sind langwierig. Immer wieder schlagen Flammen aus Glutnestern.
Die Löscharbeiten sind langwierig. Immer wieder schlagen Flammen aus Glutnestern.  © News5/Schmelzer

Die Feuerwehr kämpft auch noch Stunden nach dem schrecklichen Unfall, der sich etwa um 4 Uhr ereignete, gegen die Flammen.

Auf der vielbefahrenen Querverbindung von der A9 in Oberbayern und der A8 in Schwaben ist mit starken Beeinträchtigungen zu rechnen. Die Straße wurde bei dem Unfall ebenfalls beschädigt und die Bergung des Lkw-Wracks wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die B300 bei Aichach ist noch für mehrere Stunden gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Update 10 Uhr: Sekundenschlaf wohl Ursache für Unfall auf B300 bei Aichach

Der Lkw-Fahrer krachte mit seinem 40-Tonner wohl auf den Anfang der Betontrennwände.
Der Lkw-Fahrer krachte mit seinem 40-Tonner wohl auf den Anfang der Betontrennwände.

Wie Hannes Stiegler, Polizeioberkommissar der Polizeiinspektion Aichach, vor Ort mitteilte, war der rumänische Lkw-Fahrer laut eigenen Angaben am Steuer eingeschlafen und gegen die Betonleitwand gekracht.

Der Lastwagenfahrer habe sich bei dem Unfall auf der B300 lediglich leicht verletzt. Stiegler sprach von Glück im Unglück. Der Aufpralldämpfer habe wahrscheinlich schwerste oder vielleicht sogar tödliche Verletzungen verhindert.

Die Umleitung läuft derzeit in beiden Richtungen durch Aichach über die Münchner und Augsburger Straße.

Wie lange die B300 noch gesperrt sein wird, konnte der Beamte nicht sagen, da die Fahrbahn nach der Bergung erst noch begutachtet werden muss.

Titelfoto: NEWS5 / Schmelzer

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