Säugling von Mutter (19) ausgesetzt und von Hunden gefressen

Kaohsiung (Taiwan) - In Kaohsiung wurde vergangene Woche eine von Hunden zerfressene Leiche eines Babys von der Polizei gefunden. Die Mutter (19) des Säuglinges soll geistig verwirrt gewesen sein und ihr Kind, einen Jungen, ausgesetzt haben. Jetzt ermittelt die Polizei.

Streuende Hunde sollen den Leichnam des Säuglings gefressen haben. (Symbolbild)
Streuende Hunde sollen den Leichnam des Säuglings gefressen haben. (Symbolbild)  © 123RF/yanukit

Als das Baby in einer verlassenen Gegend in Kaohsiung gefunden wurde, waren nur noch Knochen des Kindes übrig, so die "Daily Mail".

Es wurde vermutlich von seiner 19-jährigen Mutter in eine Plastiktüte gestopft und dann ausgesetzt.

Laut lokaler Medien wurde der Säugling am 8. Oktober geboren und noch am selben Tag "entsorgt". Er lag also knapp einen Monat lang in dem Plastikbeutel, ohne gefunden worden zu sein.

Wie das Kind genau verstarb, ist noch unklar. Die Polizei vermutet, dass es eventuell durch den Fall auf den Boden getötet wurde, erfror, verhungerte oder gar von den Hunden getötet wurde, die es später fraßen.

Die 19-jährige Mutter des ausgesetzten Jungen, die unter dem Pseudonym Xiao Mei bekannt ist, wurde schon länger von einem Sozialamt betreut und litt wohl an einer leichten psychischen Erkrankung.

Aufmerksam auf den Fall wurde die Polizei dank der besorgten Sozialarbeiter, die die junge Frau betreuten und schon länger nicht mehr erreicht hatten.

Am Dienstag fanden die alarmierten Beamten dann die 19-Jährige gemeinsam mit ihrem Freund und Vater des Kindes in einem Internetcafé, in dem sich das Paar seit der Tat versteckt hielt. Als sie sahen, dass der Babybauch von Xiao Mei verschwunden war, fragten sie natürlich nach, wo der frisch geborene Säugling sei.

Da gestand die 19-jährige Mutter, dass sie ihren Sohn noch an seinem Geburtstag entsorgt hatte, so "Central News Agency"

Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

Das Baby wurde noch an seinem Geburtstag entsorgt. (Symbolbild)
Das Baby wurde noch an seinem Geburtstag entsorgt. (Symbolbild)  © 123RF/Irina Schmidt

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