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Baby-Boom in Sachsens Großstädten: Platzmangel in ersten Kliniken

Baby-Boom in Sachsens Großstädten. Vor allem in Dresden und Leipzig kamen 2016 besonders viele Kinder zur Welt und stellten einige Kliniken damit vor große Herausforderungen.
Dresden, Leipzig und Chemnitz freuen sich über deutlich mehr Neugeborene.
Dresden, Leipzig und Chemnitz freuen sich über deutlich mehr Neugeborene.

Dresden/Leipzig/Chemnitz - In Sachsens Großstädten werden so viele Kinder geboren wie seit Jahren nicht mehr. Durch die Geburtenrekorde herrscht in einigen Kreißsälen Vollbetrieb und zum Teil auch Platzmangel

In Dresden, der inoffiziellen Geburtenhauptstadt Deutschlands, kamen 2016 insgesamt 8542 Kinder zur Welt. Das sind 332 mehr als 2015 und so viele wie seit 1990 nicht.

Die Kliniken sind angesichts dieses Baby-Booms stark ausgelastet - zum Beispiel das Dresdner Universitätsklinikum. Im vergangenen Jahr wurden dort 2809 Jungen und Mädchen geboren, während es 2015 noch 2521 waren.

"Ein ganz schöner Sprung. Noch nie gab es bei uns höhere Zahlen", so die Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Pauline Wimberger. Dank des Organisationstalentes der Ärzte und Hebammen könnten werdende Mütter aber bestens versorgt werden.

Nach eigenen Angaben verfügt die Geburtshilfe an der Uniklinik über 51 Betten. Bei großer Auslastung könnten im Einzelfall auch weitere Betten der Gynäkologie genutzt werden. Die Klinik möchte die Station demnächst erweitern, konkrete Pläne liegen aber noch nicht vor.

Auch in Leipzig kamen 2016 deutlich mehr Kinder zur Welt, die Stadt verzeichnete mit 6873 Neugeborenen eine neue Bestmarke. Dabei vermeldete die Uniklinik Leipzig sogar einen leichten Rückgang, dort erblickten 2734 Neugeborene das Licht der Welt, 40 weniger als im Rekordjahr 2015 aber 185 mehr als 2014.

Um die vielen werdenden Mütter bestmöglich betreuen zu können, stellte die Klinik im Jahr zuvor zusätzliche Hebammen ein. Anfang dieses Jahres ging der neu gebaute fünfte Kreißsaal in Betrieb. Damit sieht sich die Geburtsmedizin der Universitätsklinik gut aufgestellt. "Wir mussten noch keine Schwangere, die zur Geburt in den Kreißsaal kam, abweisen", so die Klinik. Gelegentlich müssten allerdings Risikoschwangerschaften aufgrund der hohen Auslastung der Fachabteilung schon vorher auf andere Kliniken umgeleitet werden.

Die kleine Lieselotte war das erste Neugeborene der Uniklinik Leipzig in diesem Jahr.
Die kleine Lieselotte war das erste Neugeborene der Uniklinik Leipzig in diesem Jahr.

Einen neuen Rekord verzeichnete im vergangenen Jahr das bei werdenden Müttern aus Leipzig und Umgebung beliebte St. Elisabeth-Krankenhaus. Die Klinik zählte im vergangenen Jahr 2690 Geburten, 400 mehr als 2015.

"Unsere Kreißsäle sind faktisch immer belegt, ebenso die Betten und Zimmer auf unserer Wochenstation", erklärte eine Sprecherin. Hin und wieder würden die Kapazitäten vollständig ausgereizt. Deswegen verhandelt das Haus derzeit mit dem Sozialministerium über eine mögliche Erweiterung der Station.

In Chemnitz ist die Situation ähnlich. Die Stadt zählte 2016 rund 3400 Neugeborene, fast 200 mehr als im Jahr zuvor. Davon wurden allein 1482 Kinder im Klinikum Chemnitz geboren, so viele wie seit 20 Jahren nicht. Darüber freut man sich im Klinikum nach Jahren der Stagnation.

Allerdings ist dies auch eine Belastungsprobe für Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte. "Sicherlich ist eine vollständige Belegung der vorhandenen Kreißsäle an manchen Tagen gegeben und damit entsteht eine besondere Herausforderung an das Personal", so eine Sprecherin des Hauses.

Durch logistisches Geschick und flexibles Personal hätten aber noch keine Schwangeren abgewiesen werden müssen. Vereinzelt wurden werdende Mütter zunächst in der Gynäkologie untergebracht und später in die Geburtshilfe verlegt.

Damit sich Sachsens Geburtskliniken besser für die hohen Geburtenzahlen rüsten können, wünscht sich die Krankenhausgesellschaft Sachsen mehr Flexibilität beim Freistaat sowie den Krankenkassen. Derzeit sei es aber schwierig, zusätzliche Planbetten zu bekommen.

Das zuständige Sozialministerium betonte dagegen, dass die bedarfsgerechte Versorgung in allen Landkreisen und Städten sichergestellt werde. Seien dennoch mehr Betten notwendig, werde im Einzelfall und in Abstimmung zwischen dem Krankenhausträger und dem Sozialministerium entschieden.

Fotos: dpa (Symbolbild), Stefan Straube/UKL

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