Vater bringt seine schwangere Frau ins Krankenhaus: Dann stellen ihn die Ärzte vor eine schreckliche Entscheidung

Littleton (USA) - Es muss ein Schock gewesen sein, als Frederick Connie seine Frau in einer Blutlache fand. Kurz darauf musste der werdende Vater eine schreckliche Entscheidung treffen.

Frederick Connie mit seiner kleine Tochter Angelique Keyvonne Connie.
Frederick Connie mit seiner kleine Tochter Angelique Keyvonne Connie.  © Facebook/ donate/2046707315396663/2046710418729686

Keyvonne Connie war zu diesem Zeitpunkt schwanger. In zwei Monaten sollte ihr erstes Kind auf die Welt kommen.

Frederick brachte sie sofort in ein Krankenhaus, wo die Ärzte eine schockierende Diagnose stellten: Nur einer der beiden könnte gerettet werden.

"Entweder hätte ihre Operation zuerst stattgefunden, die ihr das Leben gerettet hätte und dabei wäre meine Tochter gestorben", erklärt der US-Amerikaner. "Oder meine Tochter werde gerettet, aber dabei bestand die Möglichkeit, dass ich meine Frau verliere."

Der werdende Vater musst die Entscheidung seines Lebens treffen.

Er wählte die Operation, die letztendlich seiner Tochter das Leben schenkte. Mit einem Kaiserschnitt erblickte Angelique Keyvonne Connie - benannt nach ihrer Mutter - das Licht der Welt. Keyvonne sah ihr Baby noch ein letztes Mal auf Foto bevor sie schließlich verstarb.

Keyvonne Connie verstarb nachdem ihr Kind geboren wurde.
Keyvonne Connie verstarb nachdem ihr Kind geboren wurde.

Trotz dieses heftigen Schicksalsschlages versucht der Vater das Positive an der Situation zu sehen: "Ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe, denn wenn Keyvonne überlebt hätte, hätte sie mich bis zum Ende meines Lebens gehasst." Damit meint er den Fall, der eingetreten wäre, wenn er sich für seine Frau und gegen die gemeinsame Tochter entschieden hätte.

Der Zustand der Mutter verschlechterte sich während der Geburt gravierend: "Ihr Inneres lag buchstäblich über das Bett und den Boden verteilt", erinnert sich Frederick. "Sie versuchten, sie zu retten, aber ihr Herz ertrug es nicht länger." Bevor sie notoperiert werden konnte, starb die junge Frau.

Das Baby, was mittlerweile den Kosenamen "Pooder" trägt, muss noch einige Wochen im Krankenhaus verbringen. Seinem Vater wurde ein Zimmer zur Verfügung gestellt, damit er immer bei seinem Kind in der Klinik sein kann. Dort füttert er die kleine mit Muttermilch, die von einer Spenderin stammt.

Die Krankenschwestern kümmern sich rührend um die Beiden, besorgten dem Witwer sogar Babysachen. Er selbst ist als Pflegekind aufgewachsen. "Ich kenne meine Eltern nicht wirklich gut. Für mich ist Pooder eine große Sache."

Sein Freund, der auch sein Chef ist, will ihn jetzt finanziell unterstützen. Denn abgesehen von den vielen Kosten für die Erstausstattung des Kindes, muss Frederick auch die Beerdigung seiner Frau organisieren. Er meinte sogar, dass er all seinen Besitz verkaufen und im Auto schlafen würde, wenn es nötig ist, um die kleine Angelique zu ernähren.

Wer der jungen Familie helfen möchte, kann das auf dieser >>> Spendenseite von Facebook tun.

Mehr zum Thema Baby:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0