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Vater schüttelt Baby fast tot: Gericht verurteilt ihn zu dieser Strafe

Mann muss wegen schwerer Misshandlung seines Babys ins Gefängnis

Für die folgenschwere Misshandlung seiner kleinen Tochter hat das Hamburger Landgericht einen 41 Jahre alten Mann zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Hamburg - Für die folgenschwere Misshandlung seiner kleinen Tochter hat das Hamburger Landgericht einen 41 Jahre alten Mann zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Der 41-Jährige muss wegen der Misshandlung seines eigenen Kindes hinter Gittern.
Der 41-Jährige muss wegen der Misshandlung seines eigenen Kindes hinter Gittern.

Am Ende dieses Prozesses am Hamburger Landgericht steht vor allem eines: eine zerrüttete Familie. Da ist ein einjähriges Mädchen, das für den Rest seines Lebens schwer behindert sein wird, weil sein Vater es kurz nach der Geburt aus Überforderung geschüttelt hat.

Da ist der Vater, der alles bereut. Da ist die Mutter, die sich Vorwürfe macht, ihren Mann im Umgang mit dem Säugling nicht mehr entlastet zu haben. Und da ist die zweite, acht Jahre alte Tochter, die nun ohne ihre kleine Schwester aufwächst.

"Mein Resümee ist eigentlich, dass es hier aufgrund der Taten meines Mandanten nur Verlierer gibt", sagt einer der beiden Verteidiger in seiner Abschlussrede am Donnerstag.

Seine Kollegin und er plädieren auf eine "tat- und schuldangemessene" Bewährungsstrafe, die Staatsanwaltschaft hat zuvor viereinhalb Jahre Haft gefordert (TAG24 berichtete).

Die Richter entscheiden sich schließlich für vier Jahre Freiheitsentzug. Sie befinden den 41 Jahre alten Angeklagten wegen versuchten Totschlags sowie gefährlicher und schwerer Körperverletzung für schuldig. Der Mann muss außerdem 500.000 Euro Schadenersatz und eine monatliche Schmerzensgeldrente zahlen.

Der nun Verurteilte ist ein recht kleiner, schmächtiger Mann. An diesem letzten Verhandlungstag trägt er ein Hemd und darüber einen dünnen hellblauen Wollpulli.

Er wirkt in sich zusammengesunken. Bis vor kurzem war er Filialleiter einer großen Supermarktkette.

Das Hamburger Landgericht hat einen Vater wegen der Misshandlung seiner eigenen Tochter zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt.
Das Hamburger Landgericht hat einen Vater wegen der Misshandlung seiner eigenen Tochter zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt.

Schon früh hat er gestanden, vor rund einem Jahr seiner damals erst wenige Wochen alten Tochter Nele einen Faustschlag gegen den Kopf verpasst zu haben, weil sie nicht aufhörte zu schreien.

Eine Woche später habe er das kleine Mädchen aus Überforderung geschüttelt. Das Kind erlitt einen Schädelbruch und ist nun schwer behindert. Es leidet an Epilepsie und Spastiken, kann nicht richtig schlucken und ist fast blind.

Die Taten tun ihm leid - das hat der Vater bereits zum Prozessauftakt vor zwei Monaten beteuert. "Ich wusste nicht, dass man Kinder nicht schütteln darf", sagte er damals.

Immer wieder kamen ihm die Tränen. Er schilderte Schlafmangel und Überforderung mit dem ständig brüllenden Säugling. Er habe seiner Frau möglichst viel Arbeit abnehmen wollen, weil diese nach der Geburt des ersten Kindes an Depressionen gelitten habe, erklärte er.

Nun - kurz vor dem Urteilsspruch - will der Mann noch einmal selbst sprechen. Sein letztes Wort ist kurz und emotional: "Ich weiß, was ich Nele angetan hab' und meiner Familie. Und wenn ich könnte, würde ich alles rückgängig machen." Seine Stimme zittert.

Ein psychiatrischer Gutachter hat den Angeklagten an einem früheren Prozesstag als voll schuldfähig eingestuft - ihm jedoch mangelndes Einfühlungsvermögen attestiert.

Die Verteidiger führen das als mildernden Umstand ins Feld. Ihr Mandant sei sich der Tragweite seiner Handlungen häufig nicht bewusst, erklärt die Verteidigerin. Sie beschreibt ihn als Menschen, der es immer allen recht machen wolle und seine eigene Überforderung nicht habe artikulieren können.

Das Geschehene sei "eine große Tragödie". Der 41-Jährige wisse, was er getan habe, ergänzt ihr Kollege. Mit dieser Schuld werde er für immer leben. "Das ist faktisch lebenslänglich."

Fotos: dpa/Christian Charisius

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