Baby in Mülltonne geworfen, es überlebt offenbar durch reinen Zufall

Kalamata (Griechenland) - Eine unbekannte Person entsorgte ein Baby in einer Mülltonne. Fast wäre es gestorben...

Ein Baby wurde im städtischen Mülleimer entsorgt (Symbolbild).
Ein Baby wurde im städtischen Mülleimer entsorgt (Symbolbild).  © 123RF/Angela Waye

Erst fünf bis zehn Tage alt soll das Baby sein, als es am heutigen Mittwoch in eine städtische Mülltonne in Kalamata geworfen wurde.

Es handelte sich bei der Tonne jedoch nicht um einen normalen Mülleimer, sondern einen mit enormen Fassungsvermögen. Die Konstruktion reicht noch mehrere Meter tief in die Erde.

So soll das Kind zwar weich gelandet sein, seine Schreie waren aufgrund der Tiefe aber nur schwer zu hören.

Jedoch fiel es einer Passantin glücklicherweise auf, als sie ihren Müll entsorgen wollte, berichtete das griechische Alpha TV.

Zu dem Vorfall äußerte sich am Nachmittag auch der Bürgermeister der 70.000-Seelen-Stadt, Thanassis Vassilopoulos: "Das Baby hatte Glück im Unglück."

Er erklärte weiter, dass am heutigen Mittwoch die Müllabfuhr spät dran war. Wäre das Kind rechtzeitig aufgesammelt worden, wäre jede Hilfe zu spät gekommen.

Denn, "die Müllautos nehmen den Müll nicht nur mit, sie pressen ihn auch sofort", so der Bürgermeister im griechischen Fernsehen.

Das frisch geborene Kind kam sofort in ein Krankenhaus. Neben leichten Atemproblemen konnte jedoch nichts Weiteres festgestellt werden. Nun ermittelt die Polizei in dem Fall.

Titelfoto: 123RF/Angela Waye

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