Mutter will ihre Kinder verkaufen, weil sie beim Dating nerven

Moskau (Russland) - Was eine Mutter aus Russland ihren Kindern antun wollte, ist einfach nur unfassbar. Weil ihr Nachwuchs sie nervte, versuchte sie, diesen zu verhökern.

Die 23-Jährige wollte ihre Kinder gegen Geld loswerden. (Symbolbild)
Die 23-Jährige wollte ihre Kinder gegen Geld loswerden. (Symbolbild)  © 123RF

Rasulzhan Kyzy Barnokhon hatte in der Hauptstadt Russlands versucht, ihr drittes Kind für umgerechnet 13.400 Euro zu verkaufen. Das Baby war gerade einmal eine Woche alt.

Glücklicherweise wurde Rasulzhan Kyzy Barnokhons Vorhaben rechtzeitig durchschaut. Der Käufer, mit dem sie sich in Moskau traf, arbeitete mit der Polizei zusammen.

Nachdem der Tausch "Baby gegen Geld" vonstattengegangen war, wurde die 22-Jährige von den Beamten festgenommen.

Kaum zu glauben, aber dies war nicht das erste Mal, dass Rasulzhan ihre Kinder, die von drei verschiedenen Vätern stammen, auf diese grausame Art loswerden wollte.

Erst vor sechs Monaten hatte Rasulzhan ihre älteste Tochter im Internet angeboten. "Auf der Suche nach Adoptiveltern für ein einjähriges Mädchen in Moskau."

Für ihr neugeborenes Baby wollte die Russin um die 13.400 Euro haben. (Symbolbild)
Für ihr neugeborenes Baby wollte die Russin um die 13.400 Euro haben. (Symbolbild)  © 123RF

Eine Menschenrechtsorganisation wurde auf den Beitrag aufmerksam und fand heraus, dass die Russin keineswegs ein liebevolles Zuhause für ihr Kind suchte, sondern nur auf das Geld aus war. Eine Aktivistin der Organisation gab sich als Käuferin aus und schrieb Rasulzhan an.

Diese erklärte ihr, dass sie online einen Mann kennengelernt hatte und sich unbedingt mit ihm treffen wollte. "Aber vorher wollte sie ihre Kinder verkaufen, die ihrer Meinung nach ein 'Hindernis beim Dating mit Männern' wären."

Dabei interessierte sich die dreifache Mutter nicht für das weitere Schicksal ihres Nachwuchses. "Sie sagte mir, dass wir uns nach Abschluss des Deals 'nicht kennen' würden."

Der Verkauf platzte, als sich Verwandte von Rasulzhan eingeschaltet hatten und ihr die Aktion ausredeten.

Es dauerte aber nur ein halbes Jahr, bis die Russin ihre Meinung wieder geändert hatte. Nach der Geburt ihres dritten Kindes nahm sie erneut Kontakt zu der vermeintlichen Käuferin auf. "Die Frau wollte eine Million Rubel (Anm.d.Red. rund 13.400 Euro) für ihr neugeborenes Kind", heißt es in einer Pressemitteilung.

Und diesmal zog sie die Grausamkeit tatsächlich durch. Am 5. März fand sie sich in Moskau zum Verkauf ihres kleinen Babys ein. Anschließend klickten die Handschellen. Beim Verhör gab Rasulzhan die Straftat laut Daily Mail zu. Ihrem Baby geht es gut.

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