Nach Obduktion: Tod des Säuglings weiterhin rätselhaft!

Köln – Nach dem Fund eines toten Säuglings in einer Babyklappe in Köln hat die Obduktion keinen Aufschluss über die Todesursache gebracht.

Durch Schallwellen wird der Alarm ausgelöst, sobald jemand das Fenster berührt.
Durch Schallwellen wird der Alarm ausgelöst, sobald jemand das Fenster berührt.  © Vincent Kempf

"Es sind weitere rechtsmedizinische Untersuchungen notwendig", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Ob das kleine Mädchen nach der Geburt zunächst noch lebte, sei ebenfalls noch unklar. Das Kind war am Dienstag in die Babyklappe einer Einrichtung für alleinerziehende Mütter im Stadtteil Bilderstöckchen gelegt worden. (TAG24 berichtete)

Die weiteren Untersuchungen sollen zeigen, ob jemand für den Tod des Säuglings verantwortlich ist. Bis dazu Klarheit herrsche, gelte niemand als Beschuldigter, sagte der Sprecher.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf die unbekannten Eltern des Kindes geben können.

In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 25 Babyklappen. Nach früheren Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums werden dort jedes Jahr knapp zehn lebende Neugeborene abgegeben.

Titelfoto: Vincent Kempf


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