So geht es nach dem Fund der verwesten Babyleiche nun weiter

Erfurt/Geschwenda - Nach dem Fund eines toten Babys am Osterwochenende im Thüringer Wald hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Totschlag eingeleitet.

Die komplette Nacht hindurch suchte die Polizei nach Hinweisen am Fundort.
Die komplette Nacht hindurch suchte die Polizei nach Hinweisen am Fundort.

Ermittelt werde bisher gegen unbekannt, sagte ein Sprecher der Behörde in Erfurt am Dienstag. Die Auswertung der Spuren und Laboruntersuchungen dauerten noch an.

Wie lange genau die Ermittler damit beschäftigt sein werden, ließe sich nicht sagen, so der Sprecher.

Zwei Spaziergänger mit Hunden hatten am Abend des Ostersamstags bei Geschwenda (Ilm-Kreis) im Thüringer Wald einen toten Säugling entdeckt und die Polizei gerufen. Schätzungen zufolge war das Baby zum Zeitpunkt seines Todes zwischen null und drei Monate alt.

Der bekleidete Leichnam war in einem schlechten Zustand. Die Polizei hatte den abgelegenen Fundort weiträumig abgesperrt und auf Spuren durchsucht. Die Ermittler befragten zudem Einheimische nach möglichen Beobachtungen.

Die Polizei wurde von Spaziergängern auf die Babyleiche aufmerksam gemacht.
Die Polizei wurde von Spaziergängern auf die Babyleiche aufmerksam gemacht.

Titelfoto: DPA

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