Der Bachelor und die Schwan-Attacke: Sebastian Preuss erklärt sein Geständnis

München - Sebastian Preuss (29) hat sich erneut zu den Schwan-Vorwürfen geäußert. Der RTL-Bachelor bestreitet weiterhin alles, obwohl er damals vor Gericht die Vorwürfe gänzlich einräumte. Dafür hat er eine Erklärung.

Sebastian Preuss (29) sucht bei der RTL-Kuppelshow "Der Bachelor" nach der Liebe.
Sebastian Preuss (29) sucht bei der RTL-Kuppelshow "Der Bachelor" nach der Liebe.  © Felix Hörhager/dpa

TAG24 setzte die Bausteine zusammen, die für ordentlich Wirbel sorgen sollten.

In einem Prozess ging es um den Maler-Azubi Sebastian P. aus München, der im Mai 2008, an seinem 18. Geburtstag, zusammen einen Mann wegen seines ostdeutschen Dialekts attackiert hatte. Hierbei wurde ein Schwan als Schlagwerkzeug umfunktioniert.

Sebastian P. wurde rechtskräftig verurteilt. Vor Gericht wurden auch die Schwan-Vorwürfe nie abgestritten.

Bei RTL erklärte der Rosenkavalier wenig später, dass er nur schlichtend eingreifen wollte (TAG24 berichtete). Doch warum unterschrieb der Bachelor dann vor Gericht, dass eben alles genau so abgelaufen wäre?

In einem Interview mit RTL erklärte Sebastian Preuss, warum er die Vorwürfe damals nicht anfechtete: "Ich saß damals in Untersuchungshaft, und ich wollte nur noch raus, und ich hatte damals vier Verfahren offen", so der 29-Jährige.

"Mein juristischer Beistand hat mir damals nahegelegt: 'Sebastian, räumen wir alles ein und streiten uns um keinen einzigen Punkt. Dann kommst du raus, kannst wieder zu deiner Familie und kannst deine Ausbildung abschließen.' Und genau das wollte ich straight durchziehen."

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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