Ex-Kandidat packt aus: Wie fake ist die Bachelorette wirklich?

Am Mittwochabend kommt Jessica Johannes verdammt nah! Aber regelt etwa die Produktion die Dialoge der Bachelorette?
Am Mittwochabend kommt Jessica Johannes verdammt nah! Aber regelt etwa die Produktion die Dialoge der Bachelorette?  © MG RTL D

Marbella - Es ist die große Frage, die sich alle Fans von Big Brother, Bachelorette, Dschungelcamp und Co. stellen: Was ist in den Reality-Shows wirklich echt und welche Aktionen oder Entscheidungen gibt die Produktion vor?

Gegenüber Focus hat Ex-Bachelorette-Kandidat Gordon Senger (34) nun Klartext gesprochen. Er selbst buhlte 2015 leider vergeblich um das Herz von Alisa Persch (29), die sich am Ende für Sunnyboy Patrick Cuninka (26) entschied. Doch auch ihre Liebe ist inzwischen Geschichte.

Oft werde er gefragt, ob die ganze Suche Kuppelshow (Mittwoch, 20.15 Uhr auf RTL) nur gespielt sei. "Eines daran muss man eindeutig festhalten: Keiner der Kandidaten ist Schauspieler, daher gibt schon jeder mehr oder weniger seinen echten Charakter wieder. Und ja, damit heißt es, dass viele der Kandidaten teilweise wirklich so durchgeknallt sind, wie sie rüber kommen", stellt er klar.

Und doch gibt er zu, dass im TV immer alles gerne so geschnitten werden, dass Dinge verdreht oder unwirklich wiedergegeben werden.

In der Nacht der Rosen soll Jessica ebenfalls Unterstützung bekommen.
In der Nacht der Rosen soll Jessica ebenfalls Unterstützung bekommen.  © MG RTL D

Und wie sieht's mit der Echtheit der Dialoge aus, inwiefern hat die Produktion ein Wörtchen mitzureden, wenn Jessica (27) ihre paarungsfreudige Männerrunde besser kennenlernen will?

Geskriptet sei seine Staffel nicht gewesen. Es habe lediglich einen gewissen "Fahrplan" gegeben. "Uns wurde kein Dialog vorgesetzt. Wobei Letzteres manchmal wohl sinnvoller gewesen wäre (lacht)", scherzte er.

Immer wieder wurden zudem Vorwürfe laut, die Bachelorette bekomme vorgegeben, wen sie daten solle und auch die Nacht der Rosen werde über Durchsagen der Regie gesteuert.

Zum Thema Date-Auswahl ist sich Gordon selbst unsicher. "Ich glaube, die Regie hat ein Mitspracherecht, beziehungsweise bestimmt, wer mit darf", erklärt er.

Was die Nacht der Rosen angeht, da hat der Ex-Kandidat schon eine klarere Meinung: "Also wer glaubt, dass sich die "Bachelorette" alle Namen und Eindrücke merken kann - gerade am Anfang bei so vielen Kandidaten, der liegt falsch. Während der Rosenvergabe hat sie definitiv Unterstützung."

Ergibt Sinn, schließlich musste Jessi in der ersten Nacht der Rosen ganze 20 Namen 20 nahezu gleich aussehenden Gesichtern zuordnen. Da ist ein bisschen Hilfe durchaus legitim. Und wer weiß, vielleicht wird einer von ihnen ja tatsächlich der neue Mann an ihrer Seite.

Alle Infos zu "Die Bachelorette" im Special bei RTL.de.


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