Darum wird bei "Shopping Queen" nie bei H&M und Zara gekauft

Top

Kein Schulz-Effekt! CDU hängt SPD bei Saarland-Wahl ab

Top
Update

Echtes Wunder! Mutter gibt todkrankem Sohn Cannabis, und er wird gesund

9.180

Tragisch! Malinas letztes Lebenszeichen war eine Liebeserklärung

13.460

Darauf achtet garantiert jeder beim ersten Flirt!

14.998
Anzeige
5.868

Zehn Tote: Menschliches Versagen löste Zugtragödie aus

Bad Aibling - Das schwere Zugunglück in Bayern mit mindestens zehn Toten ist laut ersten Ermittlungen durch menschliches Versagen ausgelöst worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend aus zuverlässiger Quelle.
Bad Aibling: Es ist das schwerste Zugunglück in Bayern seit mehr als 40 Jahren.
Bad Aibling: Es ist das schwerste Zugunglück in Bayern seit mehr als 40 Jahren.

Bad Aibling - Das schwere Zugunglück in Bayern mit mindestens zehn Toten ist laut ersten Ermittlungen durch menschliches Versagen ausgelöst worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend aus zuverlässiger Quelle.

Die Polizei konnte diese Information bislang aber nicht bestätigen.

Wer genau für das Unglück im oberbayerischen Bad Aibling verantwortlich zu machen ist, war zunächst nicht bekannt. Mehr Details wurden der Deutschen Presse-Agentur nicht genannt. Zuvor hatte das RedaktionsNetzwerk Deutschland darüber berichtet, dass menschliches Versagen das Unglück ausgelöst haben könnte.

"MDR-Info" berichtet am Mittwochmorgen, dass ein elftes Opfer nicht gefunden worden sei. Bei der ersten Meldung, die mehrere Medien veröffentlichten, handele es sich um ein Missverständnis, so ein Polizeisprecher.

Am Dienstagmorgen waren zwei Nahverkehrszüge auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim frontal ineinander gerast. 18 Menschen wurden schwer, 63 Reisende leicht verletzt. Die Katastrophe ist das schwerste Zugunglück in Bayern seit mehr als 40 Jahren.

Trauer herrschte nicht nur in der Region, bis in die Politik hinein sendete das Unglück seine Schockwellen: Am Nachmittag entschieden sich die Parteien, auf den traditionsreichen Politischen Aschermittwoch in Bayern zu verzichten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich tief betroffen:

"In Gedanken bin ich auch bei den zahlreichen Verletzten, die mit den Folgen des Unglücks ringen", sagte sie. Auch Bundespräsident Joachim Gauck, der sich in Nigeria aufhält, zeigte sich bestürzt über die Tragödie.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (45, CSU).
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (45, CSU).

Als die Züge am Morgen gegen 6.45 Uhr zusammenstießen und sich die Triebwagen ineinander verkeilten, entgleiste einer der Züge und mehrere Waggons kippten zur Seite. "Der eine Zug hat sich förmlich in den anderen hineingebohrt und die Kabine des zweiten Zuges komplett auseinandergerissen", berichtete Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sichtlich betroffen vor Journalisten. "Das sind Bilder, die einen natürlich auch sehr stark emotional belasten, weil man sich nicht vorstellen kann, dass solche Unglücke auch bei uns vorkommen können."

Die auch Mangfalltalbahn genannte Strecke wird mit Hilfe des «Punktförmigen Zugbeeinflussungssystems» kontrolliert - "ein System, das automatisch dafür sorgen soll, dass das Aufeinandertreffen von Zügen nicht stattfindet, indem Züge zwangsgebremst werden, wenn sie unberechtigt auf einer Strecke sind, Signale überfahren oder Ähnliches", sagte Dobrindt. Auf der Unfallstrecke war das System erst in der vergangenen Woche kontrolliert worden - alles schien einwandfrei.

Die Rettungs- und Bergungsarbeiten gestalteten sich extrem schwierig, weil die Unglücksstelle in einem Waldstück an einer Hangkante neben dem Flüsschen Mangfall liegt. Am Mittwoch soll damit begonnen werden, die Zugwracks mit schwerem Gerät zu entfernen.

Am Abend ergeben erste Ermittlungen: Es war menschliches Versagen.
Am Abend ergeben erste Ermittlungen: Es war menschliches Versagen.

Rund 700 Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten. Helikopter brachten die Schwerverletzten in Krankenhäuser, wo sämtliche geplanten Operationen sofort abgesagt wurden, um Kapazitäten für die Versorgung der Opfer zu schaffen. Wasserwacht und Bergwacht waren ebenfalls im Einsatz. Zum Teil zogen die überwiegend ehrenamtlichen Helfer die Opfer auch in Bergungssäcken mit Winden an den Hubschraubern hoch und flogen sie an das andere Ufer der Mangfall.

Aus Respekt vor den Opfern sagten die Parteien den Politischen Aschermittwoch ab. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), der die Unglücksstelle am Mittwoch besuchen will, betonte: "Das ist eine Tragödie für unser ganzes Land, die uns mit Trauer und Entsetzen erfüllt." Der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold sagte: "Der Politische Aschermittwoch lebt von der Auseinandersetzung und dem Schlagabtausch der Parteien. Dafür ist heute und morgen kein Raum.» Die beiden großen Kirchen in Deutschland erbaten «Gottes Beistand und Trost". Auch Russlands Präsident Wladimir Putin und der französische Premierminister Manuel Valls bekundeten ihr Mitgefühl.

Bei aller Trauer war den Rettern schnell klar, dass das Unglück sogar noch schlimmer hätte ausfallen können. Denn wegen der Faschingsferien in Bayern saßen in den Zügen am Morgen weniger Pendler als sonst - und vor allen Dingen keine Schüler.

Bei dem Zugunglück kamen mindestens zehn Menschen ums Leben.
Bei dem Zugunglück kamen mindestens zehn Menschen ums Leben.

Die 37 Kilometer lange Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim wurde nach dem Unglück komplett gesperrt. Wann die Strecke wieder geöffnet werden kann, blieb zunächst unklar. Die Bergung der Trümmer wird aber wohl mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Das Unglück soll auch Thema im Bundestag werden - der Verkehrsausschuss wird sich voraussichtlich bereits in der nächsten Sitzungswoche damit beschäftigen. "Es ist klar, dass alles getan wird, um das restlos aufzuklären", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

Es ist das schlimmste Zugunglück in Deutschland seit Januar 2011. Damals starben zehn Menschen, als ein Nahverkehrszug bei Oschersleben in Sachsen-Anhalt mit einem Güterzug zusammenstieß. In Bayern gab es ein noch schlimmeres Unglück im Jahr 1975, als bei Warngau zwei Eilzüge frontal zusammenstießen und 41 Menschen starben.

Fotos: dpa

Hohe Fehlerquote bei Registrierung von Flüchtlingen

2.374

Wer keine Angst hat, kann jetzt Urlaubs-Schnäppchen machen

1.487

So kriegst Du im Krankenhaus ein exklusives Einzelzimmer

8.596
Anzeige

In Urlaubsort! Frauenleiche in Koffer entdeckt

5.024

Tausende protestieren in Russland gegen Korruption

671

Marc Terenzi schwänzt Dinner bei Hanka! Das hat Konsequenzen...

8.673

Mit Hammer auf Radler eingeschlagen: Blutspur führt zu Täter-Wohnung

5.079

Du suchst was neues für Dein Auto? Dann schau mal hier!

2.703
Anzeige

Drama im Einkaufszentrum! Rolltreppe rast in Affen-Geschwindigkeit hinab

4.597

Witwe des HSV-Managers zweifelt an Unfalltod

4.946

Krasse Vorwürfe gegen Bachelor-Traumpaar: Ist ihre Liebe nur gespielt?

6.566

Das Team von Tag24 sucht genau Dich!

17.680
Anzeige

Bewaffneter Joker versetzt eine ganze Stadt in Angst und Schrecken

2.522

Sie wollte Streit schlichten: Mann schlägt Schwangeren in den Bauch

7.617

Du willst lächeln wie ein Top-Model? Dann schau mal hier!

11.901
Anzeige

AFD-Petry wird Spitzenkandidatin und erleidet Schlappe auf Parteitag

3.009

Vorbestrafter Reichsbürger schießt in Innenstadt um sich

10.636

Geburtstagsfeier eskaliert komplett! 17 Streifen müssen anrücken

4.855

Frau bittet Polizei um Hilfe und landet hinter Gittern

3.381

Panik im Tierpark! Gaffer ärgern Löwin, dann springt sie plötzlich

17.903

Tupper-Fans aufgepasst! 500 Läden in Deutschland geplant

3.667

Heftige Gasexplosion! Mehrere Gebäude stürzen ein, über 30 Menschen verletzt

1.784

Schlangenlinien auf A4: Lasterfahrer mit 2,4 Promille unterwegs

3.286

Radrennfahrer knallen ungebremst in Auto. Mehrere Verletzte

3.571
Update

Helden in der Not: Polizeibeamte löschen Brand mit Cola

1.612

Wie Rapunzel! Frau war 20 Jahre nicht beim Friseur

4.025

"Kein Kölsch für Nazis": Diese Stadt macht gegen die AfD mobil

1.969

Spektakulärer Raubüberfall auf Luxus-Juwelier

4.754

Ärzte geben Sex-Monster Schmökel auf. Jetzt kommt er in den Knast

10.416

Besitzerin droht der Ruin! In ihrem Garten liegen zehn Tonnen Munition

6.584

Neue Asphalt-Decke: "Walzenrennen" auf dem Sachsenring

1.877

Ursprungsland der Reformation: Doch 80 Prozent drücken sich vor der Kirche

920

Dieser Dussel fiel 32-mal durch die Führerscheinprüfung

6.286

Frau am Alex zusammengeschlagen und schwer verletzt

6.444

Kein Witz! Durch dieses Haus fährt ein Zug!

9.076

Dem ölreichsten Land der Welt geht der Sprit aus

6.190

Nimm die Eier in die Hand! Darum sollten Männer schon früh zum Hodencheck

6.608

Der ging ins Leere: Helene Fischers Kuss-Abfuhr an ihren Florian

32.730

Dieses Geheimnis steckt hinter dem "Sandmännchen"-Lied

3.400

"One-Direction"-Star und Cheryl Cole sind Eltern geworden!

1.717

Al-Kaida-Anführer in Afghanistan bei US-Angriff getötet

2.302

Ups! Zeigt die Katze hier mehr als gewollt?

52.136

War es Mord? Slowakischer Politiker von Zug überrollt

2.869

Massenschlägerei! Großfamilien gehen aufeinander los

7.613

Mega-Veränderung: Wird bei Vapiano bald alles neu?

6.485

Eine Stunde Schlaf geklaut! Seit Sonntag stehen alle Uhren auf Sommer

1.711

Rentnerin legt falschen Gang ein und zerquetscht Kinderwagen

15.991

Polizei warnt: Darum bekommt Mordkommission ständig Pizza geliefert

8.186

Rührend! Junge verkauft Bilder, um todkranken Bruder glücklich zu machen

1.618

Keine Pommes auf Dates? Frauen wütend über Sex-Studie

3.722

Das Foto ist der Grund, warum dieser Junge noch lebt

9.997

Familie sorgt sich um Christine Kaufmann

3.602

Held der Schulkantine: Klassenkamerad rettet Jungen vor Erstickungstod

4.127

Nach Unwetter-Drama: 85 Tote und fast 700.000 Betroffene

1.335

TU-Professor: "Inzwischen ist PEGIDA ein verlorener Haufen von Leuten"

11.900