Zugführer hätte bei Gullydeckel-Attacke sterben können: Dringend Zeugen gesucht!

Bad Berleburg - Bei ihren Ermittlungen zu einer Attacke mit Gullydeckeln auf einen Regionalzug in der Nähe von Siegen ist die Polizei nach wie vor auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Der Fahrer hat dank seiner schnellen Reaktion überlebt.
Der Fahrer hat dank seiner schnellen Reaktion überlebt.  © DPA

Es gebe noch immer nur spärliche Resonanz, sagte Polizeisprecher Meik Scholz am Dienstag. Am Montag sei die Mordkommission in dem Fall noch einmal personell aufgestockt worden.

Außerdem seien Spezialisten des Landeskriminalamts (LKA) für eine erweiterte Spurensuche am Tatort gewesen. Dennoch gebe es zunächst keine neuen Ermittlungsergebnisse.

Unbekannte hatten in der Nacht zum Samstag einen Zug der Hessischen Landesbahn in Nordrhein-Westfalen mit von einer Brücke herabhängenden Gullydeckeln attackiert. Mindestens ein Gullydeckel durchschlug die Frontscheibe des Zuges, der zwischen Bad Berleburg und Erndtebrück unterwegs war.

Der 49-jährige Lokführer wurde leicht verletzt. Die Behörden sprechen von einem Mordversuch.

Die Gullydeckel schlugen in die Frontscheide der Bahn ein.
Die Gullydeckel schlugen in die Frontscheide der Bahn ein.  © DPA
Von dieser Brücke baumelten die Gullydeckel an Seilen herunter.
Von dieser Brücke baumelten die Gullydeckel an Seilen herunter.  © DPA

Titelfoto: DPA

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