Schlammlawine schiebt Häuser ineinander: Zwei Frauen eingeschlossen

Österreich - Nächtlicher Schock für die Bewohner zweier Häuser im Bad Gasteiner Ortsteil Bad Bruck! Dort hat eine Schlammlawine eines der Häuser in das andere geschoben.

Glücklicherweise konnten beide Eingeschlossenen aus ihren Häusern befreit werden.
Glücklicherweise konnten beide Eingeschlossenen aus ihren Häusern befreit werden.  © xcitepress/rl

Beide Häuser wurden in der Nacht durch die Mure, ein Strom aus Schlamm und Gesteinsschutt, der durch starken Regen oder Schneeschmelze ausgelöst wird, zerstört, wie der "Kurier" berichtet.

Jeweils eine Frau war in den beiden Häusern eingeschlossen. Eine konnte sofort verletzt gerettet werden. Die Einsatzkräfte schafften es allerdings erst nach zwei Stunden auch die andere Eingeschlossene zu befreien.

Die Rettung gestaltete sich deshalb so schwierig, weil der Hang weiterhin in Bewegung war. Für die Helfer also keine ganz ungefährliche Situation.

"Durch den Schnee war überhaupt nicht ersichtlich, dass unterhalb Wasser in den Hang rinnt", schilderte der Einsatzleiter, der Bad Gasteiner Feuerwehrkommandant Herbert Stöckl der österreichischen Pressegagentur (APA).

Zunächst wurde durch die Schlammlawine das erste Haus, das etwas oberhalb lag, zerstört. Dieses wurde die Bewegung auf das darunterliegende Haus geschoben.

Zur Sicherheit wurden die darumliegenden Gebäude evakuiert.

Beide Häuser wurden komplett zerstört.
Beide Häuser wurden komplett zerstört.  © xcitepress/rl

Erdrutsch zerstört Haus im österreichischen Kärnten

Ein Erdrutsch hat ein Haus in Bad Kleinkirchheim im österreichischen Bundesland Kärnten teilweise zerstört. Eine Person wird vermisst, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Montag berichtete. Für die Suche forderten die Rettungskräfte Suchhunde an.

"Die hintere Seite des Hauses ist total eingedrückt, es steht nur noch die Vorderfront", sagte Bürgermeister Matthias Krenn der APA. "Wir hoffen natürlich, dass sich niemand im Haus befindet." Die vermisste Person sei eine Stunde vor dem Murenabgang noch gesehen worden.

Dem ORF sagte Krenn, dass die Situation im Ort dramatisch sei, weil immer wieder kleinere Hänge abrutschten.

Update 13.54 Uhr: Der Bewohner eines im österreichischen Kärnten von einem Erdrutsch teilweise zerstörten Hauses ist tot. Der 80 Jahre alte Mann habe nur noch leblos geborgen werden können, sagte der Bürgermeister von Bad Kleinkirchheim, Matthias Krenn, am Montag der "Kleinen Zeitung". "Er wurde von den Erdmassen begraben."


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