Alles gelogen! Frau erfindet brutale Vergewaltigung

Bad Hersfeld - Die brutale Vergewaltigung einer 23-jährigen Frau auf einem Spazierweg schockte ganz Deutschland. Doch nun kommt raus: Das vermeintliche Opfer hat alles nur erfunden!

Diesen Mann gibt es gar nicht: Die Sex-Attacke entpuppt sich als dreiste Lüge
Diesen Mann gibt es gar nicht: Die Sex-Attacke entpuppt sich als dreiste Lüge  © DPA

Mit einer schwarzen Mütze und einer dunklen Sonnenbrille bekleidet soll ein Mann am 3. November die junge Frau beim Nordic Walking brutal getreten und anschließend vergewaltigt haben (TAG24 berichtete).

Die Frau gab an, bei dem Sturz das Bewusstsein verloren zu haben und anschließend mit zerrissener Kleidung und heruntergezogenem Slip aufgewacht zu sein.

Doch diese grausamen Szenen hatte sich nie abgespielt! Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nun mitteilte, sei das Ermittlungsverfahren eingestellt worden. Die 23-jährige Frau habe vermutlich psychische Probleme, heißt es.

Schon die ärztliche Untersuchung am selben Tag zeigte: Die Frau wurde nicht vergewaltigt! Doch das wurde nie kommuniziert...

Stattdessen wurde ein Phantombild veröffentlicht – von einem Täter, den es gar nicht gab! Im Laufe der Ermittlungen wurde jedoch immer mehr und mehr klar, das etwas nicht stimmt. Die Angaben der Frau hielten den weiteren Untersuchungen einfach nicht stand.

"Es hat mehrere Widersprüche und Ungereimtheiten gegeben", heißt es von der Staatsanwaltschaft. Ein Täter sei demnach nicht zu ermitteln gewesen.

Da der angezeigte Vorfall sich offenbar überhaupt nicht ereignete, wurden weitere Ermittlungen eingeleitet, diesmal wegen falscher Verdächtigung. Doch auch dieses Verfahren ist nun nach Rücksprache mit dem Gericht eingestellt worden, mit Rücksicht auf die mentalen Probleme der Frau und wegen geringer Schuld, wie es bei der Staatsanwaltschaft hieß.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0