Tödliche Messerstiche in Flüchtlingsheim: 38-Jähriger in U-Haft

Attacke mit Küchenmesser: Ein 33-Jähriger erlag seinen schweren Verletzungen.
Attacke mit Küchenmesser: Ein 33-Jähriger erlag seinen schweren Verletzungen.  © DPA

Bad Hersfeld - Ein 38-jähriger Mann steht im dringenden Tatverdacht, am Sonntagnachmittag in einer Wohnung für Asylbewerber in der Breslauer Straße seine beiden Mitbewohner mit einem Küchenmesser attackiert zu haben (TAG24 berichtete).

Ein 33-Jähriger wurde tödlich verletzt und verstarb noch am Sonntagabend. Das andere Opfer (25) wurde auch durch Messerstiche schwer verletzt. Er wurde in ein künstliches Koma versetzt, soll in der Zwischenzeit aber außer Lebensgefahr sein.

Die drei Männer wohnten in einer Wohngemeinschaft in einem Flüchtlingsheim in Kirchheim. Aus noch unbekannten Gründen kam es dann zu einer Auseinandersetzung zwischen den drei Männern.

Dabei soll der 38-Jährige in der Küche zu einem Messer gegriffen und auf die beiden Opfer eingestochen haben. Das 33-jährige Opfer soll dann versucht haben, sich mit einem Sprung aus dem Fenster den Angriffen zu entziehen.

Der Tatverdächtige flüchtete anschließend mit dem Fahrrad Richtung Reckerode. Im Rahmen einer Fahndung konnte er von einer Funkstreife angehalten und festgenommen werden.

Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei in Bad Hersfeld und der Staatsanwaltschaft in Fulda wurde Haftbefehl wegen Totschlags und versuchten Totschlags beim Amtsgericht in Bad Hersfeld beantragt.

Der 38-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft.


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