U-Bahn zerquetscht Auto: War der Fahrer zu schnell unterwegs?

Bad Homburg - Ein Zugführer steht am Donnerstag (10 Uhr) wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung vor dem Bad Homburger Amtsgericht.

Die Fahrerin des Wagens kam ums Leben.
Die Fahrerin des Wagens kam ums Leben.  © DPA

Der 64-Jährige soll an einem Morgen im Mai 2017 zu schnell an einen Bahnübergang im Bad Homburger Stadtteil Ober-Eschbach gefahren sein und dadurch ein Haltesignal übersehen haben.

Der Zug der Linie U2 prallte gegen den Wagen einer 53-Jährigen, die gerade über die Gleise fuhr. Die Bahnschranken sollen geöffnet und die Ampel ausgeschaltet gewesen sein.

Das Auto der Frau wurde mitgeschleift, die Fahrerin starb noch an der Unfallstelle.

Update, 13.15 Uhr: Das Verfahren gegen einen U-Bahn-Fahrer wegen fahrlässiger Tötung ist am Donnerstag vom Bad Homburger Amtsgericht wegen geringer Schuld vorläufig eingestellt worden.

Für die endgültige Einstellung des Verfahrens muss der 64-Jährige 300 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.

 Die Bahnschranken sollen geöffnet und die Ampel ausgeschaltet gewesen sein. (Symbolbild)
Die Bahnschranken sollen geöffnet und die Ampel ausgeschaltet gewesen sein. (Symbolbild)  © DPA

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Frankfurt am Main:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0