Brennender ICE steckt in Tunnel fest: Hier sieht die Feuerwehr Verbesserungsbedarf

Bad Honnef - Rund 180 Einsatzkräfte haben in der Nacht zum Samstag die Rettung von Verletzten aus einem im Tunnel liegen gebliebenen ICE-Zug geübt.

Übung: Rettungskräfte holten schwere Puppen aus dem Zug.
Übung: Rettungskräfte holten schwere Puppen aus dem Zug.  © Thomas Banneyer/dpa

"Unsere Planung hat sich bewährt", sagte der Brandmeister des Rhein-Sieg-Kreises, Dirk Engstenberg, nach Abschluss der Übung bei Bad Honnef am Samstag.

"Im Tunnel muss man mit deutlich mehr Kräften arbeiten, weil der Einsatz sehr kräftezehrend ist."

Für den Probeeinsatz war auf der ICE-Strecke zwischen Frankfurt und Köln in der Nacht extra ein Teilstück gesperrt worden.

Das Szenario: Ein ICE geriet in Brand und kam zum Stehen, innen drin entwickelte sich jede Menge Rauch.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte von fünf freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung mussten den Brand bekämpfen und gleichzeitig die verletzten Insassen - in diesem Fall schwere Übungspuppen - aus dem Tunnel retten.

Einsatzleiter Engstenberg zeigte sich zufrieden mit den Abläufen, lediglich die Kommunikation zwischen den beteiligten Gruppen könne noch etwas weiter optimiert werden.

Für die Übung wurde ein Tunnel-Teilstück zwischen Frankfurt und Köln extra gesperrt.
Für die Übung wurde ein Tunnel-Teilstück zwischen Frankfurt und Köln extra gesperrt.  © Thomas Banneyer/dpa
180 Rettungskräfte beteiligten sich an der Übung und probten den Ernstfall.
180 Rettungskräfte beteiligten sich an der Übung und probten den Ernstfall.  © Thomas Banneyer/dpa

Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa

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